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Zum Studium in der DDR: Zwischen Solidaritätsbasar und Kaderschmiede

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Die DDR - ein attraktiver effektives Lernen, Solidarität, Ausflüge, Freundschaften und Konsum auf der einen, Kontrolle und klare Vorschriften auf der anderen Seite. Die DDR brauchte ausländische Studierende für ihre Selbstdarstellung und Sicherheit auf internationalem Parkett. Bildungspolitik war stets ein politischer und ideologischer Machtfaktor - Besonders ausländische Studenten durften dabei ihre Erfahrungen sammeln. Ein Studium in der DDR konnte für einen Studenten aus Vietnam und dessen gesamte Familie den gesellschaftlichen Aufstieg bedeuten oder aber den Ruin. Viele Studenten aus allen Kontinenten zog es besonders in den 60er Jahren an die TU Dresden als die „größte polytechnische akademische Bildungsstätte in der DDR". Sie erhofften sie sich einen guten Start in ihr Berufsleben oder kamen, um ihren kommunistischen Bruderstaat kennen zu lernen. Dabei erlebten auch sie den realen DDR-Sozialismus. Sie wurden als Prestigeobjekte für ein positives Weltbild des Staates umgarnt, als Devisenzahler umworben und als Fremder argwöhnisch bespitzelt. Wie willkommen waren sie im Alltag der DDR-Bewohner? Wie erlebten die ausländischen Studenten ihr Leben in diesem Land? - Und wie profitierte die DDR davon?

180 pages, Paperback

First published January 4, 2008

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Sandra Naumann

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