Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Soziologie - Arbeit, Beruf, Ausbildung, Organisation, 2.0, Universität St. Gallen, Kontextstudium Reflexionskompetenz, 6 Quellen im Literaturverzeichnis, Deutsch, Neben Begriffen wie „Globalisierung", „Multioptionsgesellschaft ", „Wissensgesellschaft" und „Cyber-Community" sind die Termini „(soziale) Netzwerke" und „Netzwerkgesellschaft" in den letzten Jahren zu Modewörtern avanciert. Dabei erfreut sich der Netzwerkgedanke bereits seit etlichen Jahren einer ungebrochenen Popularität in der Wirtschaftspraxis, in der ökonomischen und sozialwissenschaftlichen Forschung wie auch in der Industriepolitik (vgl. Weyer, 2000, S.1). In der postmodernen Organisationssoziologie wird der Begriff des Netzwerkes nicht selten als paradigmatische Metapher für einen neuen Typus von Gesellschaft gebraucht, der sich durch netzwerkartige Verflechtungen sowohl auf der direkten Handlungsebene (Interaktionsnetzwerke), wie auch im intermediären Bereich (interorganisationale Netzwerke) und auf der Makroebene (Netzwerkgesellschaft, internationale Netzwerke) auszeichnet (vgl. Raab 2004). Die vorliegende Seminararbeit fasst den Stand der soziologischen Netzwerkforschung kurz zusammen und rekonstruiert die geistesgeschichtlichen Ursprünge der Thematik, um vor diesem Hintergrund die Nützlichkeit des Netzwerkgedankens für die gegenwärtige Organisationstheorie darzulegen. Sie schreckt nicht davor zurück, eine Prognose für die Bedeutung des Netzwerkes in einer zukünftigen Gesellschaft abzugeben.
Markus Johannes Wolf, also known as Mischa, was a German spymaster who served as the head of the Main Directorate for Reconnaissance (Hauptverwaltung Aufklärung), the foreign intelligence division of East Germany's Ministry for State Security (Ministerium für Staatssicherheit, abbr. MfS, commonly known as the Stasi). He was the Stasi's number two for 34 years, which spanned most of the Cold War. He is often regarded as one of the most effective spymasters during the Cold War. In the West he was known as "the man without a face" as Western agencies reportedly did not know what he looked like until 1978.