Das neue Standardwerk zur heilenden Wirkung des Fastens
Krankheitsdeutung ist wichtig, und niemand versteht mehr davon als Ruediger Dahlke, Autor der Buchklassiker „Krankheit als Weg“ und „Krankheit als Symbol“. Noch viel besser ist es allerdings, Krankheiten gar nicht erst entstehen zu lassen. Fasten ist die traditionelle, natürliche Methode der Präventivmedizin. Zuverlässig begleitet Dr. Dahlke den Fastenden von der Fastenvorbereitung über Obsttag, Fastenkrise und Fastenbrechen bis hin zu einer langfristigen Ernährungsumstellung. Auch die Geschichte des Fastens in den verschiedenen Religionen, Tipps für Tee- und Obstzubereitung, Darmreinigung, Fußbäder und Mundspülung, aber auch Meditation und Besinnung gehören zum Programm. Die körperlichen Prozesse sowie mögliche Beschwerden und Risiken werden vom Autor verantwortungsbewusst beschrieben, was dem Fastenden die Angst nimmt und ihm hilft, durchzuhalten, bis sich echte positive Effekte eingestellt haben.
Auch der Lichtnahrungsprozess wird als Extremfall des Fastens kompetent beschrieben. Die praktischen Anweisungen werden ergänzt durch spirituelle Texte des lange verschollenen Essener-Evangeliums.
Das nenn ich mal eine gelungene Einführung Ich habe mich ja nun schon öfter mit dem Thema auseinander gesetzt, doch bisher hat mich keins so richtig überzeugt und auch die Abläufe waren mir immer zu kompliziert oder zu aufwendig. Hier allerdings haben wir einen simplen und einfachen Ablauf. Das Buch selbst ist wirklich gut und vor allem sehr verständlich geschrieben. Dahlke hat es sehr gut gemeint und wirklich alles erklärt. Von Religion bis Medizin ist alles dabei. Mein liebstes Zitat hat allerdings nicht viel mit dem Fasten zutun, muss ich zugeben. „…hungern sich viele Frauen bis zu Undefinierbarkeit ihres Geschlechts und manche bis zum Tode. Die Propagierung eines männlichen Figurideals könnte unter anderem auch damit zusammenhängen, dass die Damenmode über Jahrzehnte überwiegend von homosexuellen Männern bestimmt wurde. […] Groteskerweise versuchen aber weltweit Frauen, de etwa 11 Prozent Homosexuellen unter den Männern zu gefallen…“ Tatsächlich habe ich darüber noch nie nachgedacht und er bringt es auf den Punkt! Es ist eigentlich erschreckend, so schön die Mode auch sein mag, dass weibliche Rundungen nicht mehr „gewünscht/gewollt“ zu sein scheinen. Aber zurück zum Thema: Fasten heißt NICHT hungern! Das ist das Wichtigste, was man aus diesen Ratgebern mitnehmen sollte. Hier geht es nicht um Intervallfasten oder Hungern oder eine Diät im herkömlichen Sinne. Hier geht um das Gesundwerden des Körpers und der schreit in unserer heutigen Gesellschaft regelrecht danach, denn wir gönnen ihm keine Pause. Nichtsdestotrotz ist auch hier der Punkt, dass man sich besser Urlaub nehmen sollte, für den Zeitraum des Fastens, denn mal eben schnell einen Einlauf zwischendurch zu machen, erscheint mir doch eher unwahrscheinlich, auch wenn es hier tolle Alternativen gibt, die ich definitiv vorziehen werde. Ich bin sehr sehr positiv überrascht von diesem Buch, wenn auch viel theoretisches dabei war, aber es hat mir ehrlich mehr weitergeholfen als diese ganzen bunten Bücher mit Bildern und Links oder sonstwas.
Für Fasten-Anfänger ist dieser Ratgeber wirklich empfehlenswert, er hat mich aufs Heilfasten vorbereitet und währenddessen begleitet. Das Thema "Fasten" wird von allen möglichen Seiten beleuchtet: aus medizinischer, geschichtlicher, religiöser und auch spiritueller Sicht. Wer sich ganz konkret auf das Heilfasten vorbereiten möchte, bekommt wirklich ausführlich alle Informationen, die man in praktischer Hinsicht braucht, aber auch noch vieles an Denkanstößen darüber hinaus. Im Anhang sind dann auch noch einmal die "Praxistipps" aufgelistet, vom Einlauf über Fastentees und Brühen bis hin zu Essplänen für die Aufbautage danach. Ich hatte mehrere Bücher zum Fasten aus der Bücherei geliehen, dieses hat mich davon am meisten angesprochen und am umfangreichsten informiert, nicht umsonst heißt es Das "große" Buch vom Fasten.