Burg Langel im ausgehenden Mittelalter. Seit dem gewaltsamen Tod des Burgherrn Eberhard ist die Lehensnachfolge ungeklärt. Ritter Ulrich von der Arken will die Burg nun neu vergeben. Eine erlauchte Gesellschaft findet sich ein; ein jeder der Gäste erhebt Anspruch auf das Lehen. Bis man sich einig wird, soll Minnesänger Hardo Lautenschläger des Abends mit seinen Künsten für Unterhaltung sorgen. Niemand ahnt, welches Geheimnis Hardo mit Burg Langel verbindet – und mit der holden, aber spitzzüngigen Engelin van Dyke, die an Hardos abendlichen Gesängen so gar keinen Gefallen zu finden scheint …
Wie immer, unterhaltsam und amüsant. Allerdings hat sich diese Geschichte sehr, sehr, sehr langsam entwickelt und die häufigen Einlagen von Minnegesang und Mär waren anstrengend. Erst nach fast der Hälfte des Buches begann die Handlung Sinn zu machen. Es ist mit Sicherheit nicht mein Lieblingsbuch von Frau Schacht (diese Ehre gebührt der Begine Almut Reihe), aber ich hatte trotzdem meinen Spaß.
Viel Zeit zuhause zum Lesen zu haben, lässt mich auch immer mal zu meinem physischen SuB greifen, zu den dicken, schweren Schinken, die ich nicht mehr mit zur Arbeit oder dem Arzt nehme. Unterwegs lese ich dann doch nur noch digital. Und so habe ich mal wieder zu einem historischen Roman gegriffen und mich verzaubern lassen vom Gesang der Minne...
Endlich geschafft! Es war ein hartes zähes Stück Arbeit und die zahlreichen Namen, Titel und Bezeichnungen der Figuren haben es mir nicht leicht gemacht. Ich mag die anderen Romane von Andrea Schacht sehr, aber dies war kein Meisterstück...