Willy Heckhoff, Millionenerbe mit Villa und triebgesteuertes Maskottchen der Bikergang "Stormfuckers", ist verschwunden. Tagelang. Spurlos. Der Verdacht, er könnte entführt worden sein, bestätigt sich, als bei den Bikern schließlich Erpresserbriefe mit horrenden Lösegeldforderungen eingehen.Höchste Zeit für Privatdetektiv Kristof Kryszinski, sein ganzes Können unter Beweis zu stellen. Während die übrigen Gangmitglieder kreative Wege der Geldbeschaffung beschreiten, gilt es für ihn zwischen spielsüchtigen Anwälten, durchgeknallten Nazi-Rockern und hartgesottenen Mafiakillern die Täter zu entlarven. Doch da ist auch noch Kryszinskis aktuellerFast-Food-Gigant McDagobert's, dessen neueste Filiale noch vor ihrer Eröffnung mysteriösen Sabotageakten zum Opfer fällt ... Ruhr-City-Ermittler Kryszinski in Höchstform - Kult!Ausgezeichnet mit dem Deutschen Krimipreis 2002
Eigentlich ist das kein schlechter Krimi - nur gefiel mir das Buch nicht besonders. Das liegt hauptsächlich an den Figuren (die mir allesamt unsympathisch sind) den ewigen Schlägereien und dem nervigen Macho-Getue, mit dem ich so gar nichts anfangen kann. Motorradclub, Nazispinner, Mafia - nein, das ist nichts leider für mich...
Ganz witziger und unterhaltsamer Krimi. Ausser des Ich-Erzählers finde ich die Figuren allerdings nicht so komplett durchdacht. Es hat mich z.B. überrascht, dass Charly in der Mitte des Buches als bester Kumpel bezeichnet wird, man aber vorher den Eindruck vermittelt bekommt, es handle sich bloss im Mitglieder der selben Bikergang ohne persönliche Beziehung. v a. die Antagonisten werden inkonsequent beschrieben. Obwohl der Kriminalfall aufgeklärt wird, bleiben die Motive unerklärt bzw werden nur angezeichnet. Die 80er Jahre Ruhrpottatmosphäre gefiel mir gut. Im Epilog wird der Leser nochmal mit einem besonderen Schmankerl überrascht.