Paris im Jahr 1483. Bedrohliche Schatten liegen über der Stadt, in die der junge Kopist Armand Sauveur auf der Suche nach Arbeit kommt. Nachts macht ein unheimlicher Geistermönch die Gassen unsicher, und im Zentrum der düsteren Machenschaften steht die Kathedrale von Notre-Dame. Armand begegnet dem undurchsichtigen Archidiakon Frollo, der betörend schönen Tänzerin la Esmeralda und dem buckligen Glöckner Quasimodo – und stößt dabei auf ein Geheimnis, das die ganze Welt erschüttern kann. Ein Geheimnis, das Victor Hugo in seinem Werk »Der Glöckner von Notre-Dame« verschwiegen hat. Jörg Kastners spannende Mittelalter-Saga im Sammelband.
Fängt ganz gut an, wird aber zunehmend konfuser. Auch die historische Genauigkeit lässt meiner Meinung nach zu Wünschen übrig, Stichwort Maisfladen. Und auch das Nachwort klärt nicht auf, was Fiktion ist und was nicht. Der Autor erwähnt die Aufzeichnungen des Kopisten Armand bleibt aber jeden Beleg schuldig. Dieser Widerspruch wird nicht gelöst und dem Internet entnehme ich, dass eher alles der künstlerischen Fantasie entstammt.