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Luft und Liebe
In Paris, der Stadt der Liebe, trifft eine Frau mit Anfang vierzig ihren Mä Nicht mehr so schlank und rank wie in den Filmen, dafür aber aufmerksam, zärtlich und charmant und sogar mit einem Schloss in der französischen Provinz. Die Idylle ist vollkommen, ein gemeinsames Leben und sogar ein Kind könnte es mit etwas Glück und medizinischer Hilfe noch geben. Aber ist das wirklich Liebe, oder doch eher Luft? Auf die Probe der Realität gestellt, zerplatzen die schönen Träume wie Seifenblasen. Und die mit großer Leichtigkeit und funkelnder Ironie erzählte Geschichte nimmt ein Ende, das bei allem Schrecken auch etwas Befreiendes hat.
Locker-leicht und humorvoll, aber auch voll Ernsthaftigkeit und mit der ihr eigenen Eleganz schreibt Anne Weber von den Abgründen der Liebe, der harten Realität, wenn die rosarote Brille abgenommen ist und die Ernüchterung über die eigene Gutgläubigkeit übrig bleibt.
Locker-leicht und humorvoll, aber auch voll Ernsthaftigkeit und mit der ihr eigenen Eleganz schreibt Anne Weber von den Abgründen der Liebe, der harten Realität, wenn die rosarote Brille abgenommen ist und die Ernüchterung über die eigene Gutgläubigkeit übrig bleibt.
188 pages, Hardcover
First published January 6, 2010
About the author
Anne Weber
89 books19 followersAnne Weber ist Schriftstellerin und Übersetzerin. Sie schreibt in deutscher wie auch in französischer Sprache. Ihre Werke wurden mit dem Heimito von Doderer-Literaturpreis, dem 3sat-Preis und dem Kranichsteiner Literaturpreis ausgezeichnet. 2020 wurde sie zur Stadtschreiberin von Bergen-Enkheim ernannt und erhielt den Deutschen Buchpreis. Sie lebt seit 1983 in Paris.
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Community Reviews
Displaying 1 - 6 of 6 reviews
August 19, 2023
Eine Autorin schreibt in verfremdeter Form eine Liebesgeschichte auf, die sie selbst erlebt hat, ist mit dem Ergebnis unzufrieden, weshalb sie sie ein weiteres Mal erzählt, dabei auf die Verfremdung verzichtet, aber die alte und neue Erzählung immer wieder miteinander verflicht. Auf diese Weise erzählt das Buch nicht nur eine Geschichte doppelt, sondern thematisiert – indem diese Geschichten erzählt werden – Möglichkeiten und Grenzen des autofiktionalen Schreibens. Die Ich-Erzählerin tritt abwechselnd, mitunter auch gleichzeitig, als handelnde und als schreibende Person auf.
Lange bleibt unklar, was genau passiert ist, da die beiden Erzählebenen und die permanente Verfremdung den Erzählfluß immer wieder ins Stocken bringen. Die Verwendung des Begriffs Ritter für den Liebhaber der Frau verweist ebenso wie das verwunschene Schloß ins Märchenhafte, düstere Vorausweisungen deuten auf Gefahr hin.
Die komplette Rezension gibt es auf meinem Blog Notizhefte:
http://notizhefte.com/2023/08/19/anne...
Lange bleibt unklar, was genau passiert ist, da die beiden Erzählebenen und die permanente Verfremdung den Erzählfluß immer wieder ins Stocken bringen. Die Verwendung des Begriffs Ritter für den Liebhaber der Frau verweist ebenso wie das verwunschene Schloß ins Märchenhafte, düstere Vorausweisungen deuten auf Gefahr hin.
Die komplette Rezension gibt es auf meinem Blog Notizhefte:
http://notizhefte.com/2023/08/19/anne...
November 24, 2020
Wirklich, ich habe mich beim Lesen köstlich amüsiert und wollte gleich nach weiteren Werken der Autorin suchen.
Ihr Schreibstil ist komisch leicht und gerade nach trockeneren Lektüren wirklich erheiternd.
Ihr Schreibstil ist komisch leicht und gerade nach trockeneren Lektüren wirklich erheiternd.
July 12, 2023
Absolut nervtötender Schreibstil, langweilige Geschichte und nicht mal annähernd das, was der Klappentext auf meiner Ausgabe verspricht.
not-finished
October 6, 2016Was vielversprechend klang wurde durch den außergewöhnlichen aber leider unangenehmen Schreibstil zu einer Enttäuschung.
Abgebrochen bei Seite 30
Abgebrochen bei Seite 30
Read
March 21, 2023Wie sich ein kleiner Kreis mit Ellipsen ein/beschreiben lässt.
August 4, 2011
Die Autorin unternimmt hier das Projekt, über eine dramatisch gescheiterte Liebesbeziehung zu sprechen. Dazu erschafft die Ich-Erzählerin ein weibliches Alter Ego, um sich von den Ereignissen zu distanzieren. Das klingt vielversprechend, in der Ausführung bleibt es aber bemüht bis mühsam. Die "Märchenprinzessin" und ihr Prinz, der sich - welche Überraschung! - als verheiratet herausstellt, bleiben im ganzen Buch farb- und leblos. Fazit: Mehr Luft als Liebe in diesem Roman von Anne Weber, leider!
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