Janich versucht aufzuzeigen, warum durch unbedachte oder manipulativ eingesetzte sprache, insbesondere durch nichtbeachtung der trennung zwischen objekt-, meta- und parasprache, wissenschaftliche erkenntnisse in der hirnforschung suggeriert werden. Er meint, dass dadurch auch inhaltlich wenig weitergeht, weil die hirnforscher - je nachdem aus welchem wissensgebiet sie kommen - aneinander vorbeireden. Stellenweise ist das buch leicht zu lesen, besonders wenn beispiele und analgogien verwendet werden, sehr oft ist es aber auch selbst in einer sprache verfasst, die nicht leicht genug ist. Es stellt sich die frage, ob damit mitgeholfen wird, das kritisierte problem zu lösen.