»Ich wollte nach Korea, wo alles bunt und schnell ist, wo man mitten in der Hektik der Millionenmetropole Ruhe findet in buddhistischen Tempeln, in kunstvoll angelegten Parks und Teehäusern, wo es die absurdesten Kosmetikprodukte, die neueste Technik und die besten Jeans gibt.« Neugierig und abenteuerlustig wie sie ist, landet Vera Hohleiter in Korea. Durch Zufall wird sie für eine populäre Fernsehshow engagiert. In- und außerhalb des Studios begegnen ihr Workaholics und Nationalisten, Trunkenbolde und Missonare, egomanische Regisseure und schwermütige Expats, die sich manchmal eine Verschnaufpause im rasanten koreanischen Alltag wünschen. So schrill, chaotisch und unberechenbar Korea auch sein mag, lässt das Land Vera Hohleiter doch so schnell nicht wieder los. Zum Blog der Autorin auf brigitte.de
Selten passt ein Autorenname so perfekt zum Buch... auch der abgelutsche Titel hält was er verspricht.. über Korea lernt man absolut überhaupt nix, da die Autorin sich vor ihrer Reise nicht mal grundlegendes kulturelles Wissen angelegt hat... in Korea hat man als Vegetarier schlechte Karten?!! DAS findet man raus wenn man nur einen koreanischen Film ansieht.. im knappen Kleidchen auf eine asiatische Hochzeit??? also das ist wirklich nur HOHL!
Frau Hohleiter mangelt es leider an Talent im Umgang mit der Feder.Hauptsächlich erzählt sie übrigens von sich selbst und moralapostelt ohne Unterlass ...peinlich!!!
Das Buch ist eine einzige Unverschämtheit und wird Südkorea in keinster Weise Gerecht.. Ich kann nicht verstehen wie jemand der in keinster Weise offen ist für andere Kulturen oder Lebensweisen und im Endeffekt eh nur das 'deutsche' liebt nach Seoul reist.. Das ganze Buch hat sie sich nur beschwert und gemeckert. Sie urteilt über die Südkoreaner hat aber im Endeffekt überhaupt keiner Ahnung denn wirklich was mit denen zu tun hatte sie nicht! An ihr kann es ja nicht liegen.. nein das sind die Koreaner und vor allen Dingen Korea an sich. Viele ihrer Beschwerden haben viel mit Unwissenheit auf ihrer Seite zu tun und die Arroganz die sie manchmal an den Tag legt hat mich sehr traurig gemacht! Sie moralapostelt nur so vor sich hin aber denkt nicht mal daran sich ein kleines bisschen anzupassen.. Die Autorin ist mit einer negativen Einstellung reingegangen und auch wieder rausgekommem.. Korea hat so viel schönes zu bieten .. man muss sich nur ein bisschen mit der Kultur und Umgangsweisen beschäftigen.. vor allen Dingen freundlich sein! Und wenn alles an Korea so schlimm ist liebe autorin.. warum fahren sie dann nicht wieder nach Berlin? :/
Selten hab ich für so ein dünnes Buch so lange gebraucht. Dabei hat mich das Thema brennend interessiert, denn ich habe selbst mal 4 Jahre in Seoul gelebt.
Doch leider kommt es sowohl sprachlich als auch inhaltlich eher schwach daher. Zu häufig wird die Umgangssprache für Erklärungen verwendet, zu platt wirkt dadurch die Ausdrucksweise, zu unreif (sowas hinterlässt bei mir immer einen leicht schalen Geschmack). Zudem finde ich die Darstellung (auch auf die sprachliche Formulierung bezogen) oft zu negativ gewählt. Wenn man etwas nicht gut findet bzw. ev. mit div. kulturellen Begebenheiten nicht übereinstimmt, kann man das dennoch sprachlich ansprechender rüberbringen ... oder eben auch nicht.
Weder werde ich das Buch empfehlen noch mir selbst in den Schrank stellen (was war nur geliehen).
Für mich eine klare 3.5 Bewertung. Nach sechs Monaten Korea im Studium und mehreren Jahren Arbeit im Ausland, fand ich die beschriebenen Erfahrungen sehr authentisch und typisch. Ich würde es Leuten empfehlen, die einen Eindruck wollen, wie es ist im Ausland zu leben.
Ich habe erst gedacht das mich das buch generell mehr begeistern wird als manch andere Leute , weil ich eben ein korea Fan bin und auch so viel es geht darüber wissen will , aber ich habe schon relativ früh gemerkt das dieses Buch eher sehr genervt und negativ über die koreanischen Traditionen, Kultur und auch Mentalität schreibt. Es klingt für mich wirklich so als wäre die Autorin mega genervt dort zu leben , wieso ich dann aber auch nicht verstehe warum sie dort bleibt🤔🤦🏻♀️
Ich habe einen Stern gegeben, weil ab und an doch ein paar Infos für mich dabei waren die ich mitnehmen konnte, aber alles in allem war ich wirklich irgendwann selber sehe genervt das Buch zu lesen.
Sorry aber dieses Buch geht gar nicht. Ich kann es nicht empfehlen. Wenn ich ein Buch über jemanden lese der mehrere Monate oder Jahre im Ausland gelebt hat, möchte ich wissen was ihr gefallen hat und was nicht.
Aber Frau Hohleiter erzählt in jedem Kapitel etwas und es klingt total negativ. Sie kommt richtig Oberlehrerhaft rüber. Da hab ich mich dann schon gefragt was sie da noch in Südkorea hält. Auch das letzte Kapitel wo Frau Hohleiter es einigermaßen erklärt, kann mich nicht so ganz überzeugen.
Vera Hohleiter nimmt den Leser mit durch das echte Seoul der Mitte 2000er– voller kleiner Missverständnisse, spannender und kurioser Beobachtungen, dem teilweise ungewohnten Essen, Verhaltensregeln, Drang und Anlaufschwierigkeiten die neue Sprache zu erlernen, neuer Freundschaften, Einflussnahme der Kommilitonen sowie Dozenten, Karaoke und ja auch den Alkohol.
Beim Lesen hatte ich oft das Gefühl, direkt neben ihr durch die Straßen von Seoul zu laufen. Unterhaltsam, warmherzig, irgendwie total nostalgisch und absolut empfehlenswert!
Kurzweilige Beschreibung des Lebens in Korea, aus Sicht einer Deutschen. Das Buch ist in Essays aufgegliedert, die jeweils Episoden der kulturellen Andersartigkeit darstellen.
Ich kann natuerlich nicht beurteilen, wie realistisch die Darstellung ist - das ist das erste Mal, dass ich mich mit Korea "beschaeftige". Gefuehlt geht es hier aber eher um Unterhaltung als um eine Einfuehrung in die koreanische Kultur und deren Befindlichkeiten.
Schnell zu lesen, leider relativ dünn, was den kulturellen Kontext angeht. Einige Anekdoten sind recht unterhaltsam, doch ähnelt das Buch als Ganzes doch eher an die E-Mails einer Erasmusstudentin auf weiter Fahrt als dem wohlrecherchierten Machwerk einer ernstzunehmenden Journalistin.
Nettes Buch, in dem man mal eine ganz andere Seite von Korea kennenlernt und vor allem eine realistische Sicht auf ein Leben im Ausland mit all seinen Problemen und Tücken geschildert wird.