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Die Verliebten Riesen
Die schrulligen Riesen Pelinka und Satlasch leben zu zweit in ihrer einsamen Hütte und sehnen sich nach Gesellschaft, doch sie sind die letzten ihrer Art – glauben sie zumindest. Als sie erfahren, dass ein paar Täler weiter die Riesinnen Amanda und Ariane leben, beschließen sie nichts wie hin! Aber unterwegs geht ihrem Riesen-Moped blöderweise das Benzin aus, und als sie auf eine Horde Zwerge treffen, bringt sie das auf eine ganz und gar irrsinnige Idee!
Zwei riesig verliebte Riesen, ein großer Plan und eine ganze Meute aufgeregter Zwerge, die diesen ein phantasievolles und turbulentes Lesevergnügen für alle Christine-Nöstlinger-Fans – und solche, die es noch werden dürfen.
Die Neuausgabe mit zahlreichen Illustrationen von Antje von Stemm
Zwei riesig verliebte Riesen, ein großer Plan und eine ganze Meute aufgeregter Zwerge, die diesen ein phantasievolles und turbulentes Lesevergnügen für alle Christine-Nöstlinger-Fans – und solche, die es noch werden dürfen.
Die Neuausgabe mit zahlreichen Illustrationen von Antje von Stemm
124 pages, Hardcover
First published July 1, 1989
About the author
Christine Nöstlinger
499 books186 followersChristine Nöstlinger was an Austrian writer best known for children's books.
By her own admission, Nöstlinger was a wild and angry child. After finishing high school, she wanted to become an artist, and studied graphic arts at the Academy of Applied Arts in Vienna. She worked as a graphic artist for a few years, before marrying a journalist, Ernst Nöstlinger, with whom she had two daughters.
The majority of Nöstlinger's production is literature for children and for young people, and she also writes for television, radio and newspapers. She centres on the needs of children in her work, with an anti-authoritarian bent. She does not shy away from tackling difficult subjects like racism, discrimination and self-isolation.
Her first book was Die feuerrote Friederike, published in 1970, which she illustrated herself. The book was published in English in 1975 as Fiery Frederica.
Awards and recognition:
Deutscher Jugendliteraturpreis (German Youth Literature Prize) 1973, 1988
Friedrich Bödecker Prize 1972
Kinder- und Jugendbuchpreis der Stadt Wien (Viennese Youth Literature Prize) (five-time winner)
Österreichischer Staatspreis für Kinder- und Jugendliteratur (Austrian Youth Literature Prize) 1974, 1979
Hans Christian Andersen Award 1984
Tolereis des österreichischen Buchhandels für Toleranz in Denken und Handeln 1998
Zürcher Kinderbuchpreis "La vache qui lit" (Zurich Youth Literature Prize) 1990
Erster Preis der Stiftung Buchkunst 1993
The inaugural Marsh Award for Children's Literature in Translation for Der Hund kommt! (English: A Dog's Life, translated by Anthea Bell) 1996
Wildweibchenpreis 2002
Astrid Lindgren Memorial Award 2003
By her own admission, Nöstlinger was a wild and angry child. After finishing high school, she wanted to become an artist, and studied graphic arts at the Academy of Applied Arts in Vienna. She worked as a graphic artist for a few years, before marrying a journalist, Ernst Nöstlinger, with whom she had two daughters.
The majority of Nöstlinger's production is literature for children and for young people, and she also writes for television, radio and newspapers. She centres on the needs of children in her work, with an anti-authoritarian bent. She does not shy away from tackling difficult subjects like racism, discrimination and self-isolation.
Her first book was Die feuerrote Friederike, published in 1970, which she illustrated herself. The book was published in English in 1975 as Fiery Frederica.
Awards and recognition:
Deutscher Jugendliteraturpreis (German Youth Literature Prize) 1973, 1988
Friedrich Bödecker Prize 1972
Kinder- und Jugendbuchpreis der Stadt Wien (Viennese Youth Literature Prize) (five-time winner)
Österreichischer Staatspreis für Kinder- und Jugendliteratur (Austrian Youth Literature Prize) 1974, 1979
Hans Christian Andersen Award 1984
Tolereis des österreichischen Buchhandels für Toleranz in Denken und Handeln 1998
Zürcher Kinderbuchpreis "La vache qui lit" (Zurich Youth Literature Prize) 1990
Erster Preis der Stiftung Buchkunst 1993
The inaugural Marsh Award for Children's Literature in Translation for Der Hund kommt! (English: A Dog's Life, translated by Anthea Bell) 1996
Wildweibchenpreis 2002
Astrid Lindgren Memorial Award 2003
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Community Reviews
Displaying 1 - 2 of 2 reviews
May 25, 2017
Anders als erwartet
Die kauzigen Riesen Pelinka und Satlasch wohnen zu zweit in ihrer einsamen Hütte. Eigentlich ganz nett, aber auf die Dauer ziemlich langweilig. Verlieben wäre schön, denken sich die beiden. Zum Beispiel in die Riesinnen Ariane und Amanda, die ein paar Täler weiter leben sollen. Als Pelinka und Satlasch unverhofft in den Besitz eines Riesenmopeds kommen, gibt es daher kein Halten mehr: Sie machen sich auf, um die Liebe zu finden. Doch unterwegs passieren ihnen so einige Missgeschicke. Klar, denn die beiden sind nicht nur riesig verliebt, sondern auch riesig tollpatschig. (Klappentext)
Wenn man dem Klappentext glaubt, sollte uns hier eine lustige Liebesgeschichte erwarten. Die Riesen Pelinka und Satlasch sind tatsächlich schwer verliebt, aber eigentlich geht es mehr um die Reise zu Ariane und Amanda, weniger um Gefühle. Doch die Reise dahin ist nicht leicht, die Menschen haben Angst vor den Riesen und verstecken sich, sodass sie notgedrungen Benzin klauen und als das nicht mehr geht, werden Zwerge ausgenutzt und in Lebensgefahr gebracht.
Jedoch ist nur Satlasch so auffällig in seinem negativen Verhalten, denn Pelinka ist an sich ein sehr liebenswürdiger Charakter. Zwar schaffen es die Zwerge auch hier Hilfe zu bekommen, aber zunächst eben nicht ohne die Riesen anzugreifen und sie mit Bier zu betäuben, dass sie auch klauen müssen. Eigentlich schade, dennoch wird klar, dass Bier nicht gerade gut ist und zu viel negativ wirken kann. Weiterhin haben die Zwerge ein Problem, denn da sie seit einiger Zeit ganz sorglos leben und auch nicht mehr in die Schule gehen, haben sie lesen, schreiben und rechnen verlernt. Nur noch die ganz alten Zwerge beherrschen diese Fähigkeiten und letztendlich zeigt es, wie wichtig das Lernen in der Schule ist.
Der gewählte Sprachstil ist ansonsten recht geeignet für Kinder ab 8 Jahren, allerdings gibt es das ein oder andere Wort im Dialekt, dass hinten im Buch auch erklärt ist, was ich nicht ganz so gelungen finde. Vielleicht sollte man das Buch beim ersten Lesen auch mit dem Kind gemeinsam lesen, damit man die Ereignisse mit dem Kind besprechen und erklären kann. Die Zeichnungen sind ok, sicherlich Geschmackssache, aber auch nicht überragend.
Das Buch lässt sich gut lesen, aufgrund mancher Themen sollte es mit jüngeren Lesern vielleicht besprochen und manche Sachverhalte erklärt werden.
Die kauzigen Riesen Pelinka und Satlasch wohnen zu zweit in ihrer einsamen Hütte. Eigentlich ganz nett, aber auf die Dauer ziemlich langweilig. Verlieben wäre schön, denken sich die beiden. Zum Beispiel in die Riesinnen Ariane und Amanda, die ein paar Täler weiter leben sollen. Als Pelinka und Satlasch unverhofft in den Besitz eines Riesenmopeds kommen, gibt es daher kein Halten mehr: Sie machen sich auf, um die Liebe zu finden. Doch unterwegs passieren ihnen so einige Missgeschicke. Klar, denn die beiden sind nicht nur riesig verliebt, sondern auch riesig tollpatschig. (Klappentext)
Wenn man dem Klappentext glaubt, sollte uns hier eine lustige Liebesgeschichte erwarten. Die Riesen Pelinka und Satlasch sind tatsächlich schwer verliebt, aber eigentlich geht es mehr um die Reise zu Ariane und Amanda, weniger um Gefühle. Doch die Reise dahin ist nicht leicht, die Menschen haben Angst vor den Riesen und verstecken sich, sodass sie notgedrungen Benzin klauen und als das nicht mehr geht, werden Zwerge ausgenutzt und in Lebensgefahr gebracht.
Jedoch ist nur Satlasch so auffällig in seinem negativen Verhalten, denn Pelinka ist an sich ein sehr liebenswürdiger Charakter. Zwar schaffen es die Zwerge auch hier Hilfe zu bekommen, aber zunächst eben nicht ohne die Riesen anzugreifen und sie mit Bier zu betäuben, dass sie auch klauen müssen. Eigentlich schade, dennoch wird klar, dass Bier nicht gerade gut ist und zu viel negativ wirken kann. Weiterhin haben die Zwerge ein Problem, denn da sie seit einiger Zeit ganz sorglos leben und auch nicht mehr in die Schule gehen, haben sie lesen, schreiben und rechnen verlernt. Nur noch die ganz alten Zwerge beherrschen diese Fähigkeiten und letztendlich zeigt es, wie wichtig das Lernen in der Schule ist.
Der gewählte Sprachstil ist ansonsten recht geeignet für Kinder ab 8 Jahren, allerdings gibt es das ein oder andere Wort im Dialekt, dass hinten im Buch auch erklärt ist, was ich nicht ganz so gelungen finde. Vielleicht sollte man das Buch beim ersten Lesen auch mit dem Kind gemeinsam lesen, damit man die Ereignisse mit dem Kind besprechen und erklären kann. Die Zeichnungen sind ok, sicherlich Geschmackssache, aber auch nicht überragend.
Das Buch lässt sich gut lesen, aufgrund mancher Themen sollte es mit jüngeren Lesern vielleicht besprochen und manche Sachverhalte erklärt werden.
February 23, 2018
teils schöne normale Märchengeschichte, teils sehr seltsam. zB wenn plötzlich, Riesen beim schlafen besoffen sein könnten! und wenn Zwerge, als sie im Benzintank gestofft werden, ein Motorrad zum gehen bringen kann. Und die arme Rieseninnen! Sehr gut gelesen, übrigens.
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