Der Titel dieses Essays lässt vermuten, dass es sich um eine Huldigung des großen französischen Mittelfeldstrategen handelt. Zidane steht für den Autor aber eher als Synonym für die Schönheit des Fußballs und seine soziologische und philosophische Bedeutung. Dubath spricht vielmehr darüber, welche Rolle das eigene Fussballspiel für ihn als schüchternern, wenig begabten Auswechselspieler hatte und als 50jähriger immer noch hat. Eine ungewöhnliche Betrachtung, die mich allerdings weniger berührte als vergleichbare Bücher.
Another book from my current reading theme about football and its influence on people. In this rather short novel, Philippe Dubath retells how football changed and influenced his life. It's darker and more depressing than, for example, Fever Pitch. Also, it's told in a more.... philosophical way. Still, the message is the same: football is so much more than "just" another kind of sports ;)
Ein Mann erklärt seiner Frau, warum er jeden Tag mit seinen Freunden Fußball spielen geht. Er erzählt aus seinem Leben und offenbart seiner Frau Dinge, die sie vermutlich noch nicht von ihm wusste. Und er erzählt, welche Bedeutung der Fußball und vielleicht mehr noch die Kameraden auf dem Platz für ihn hat/haben.
Wunderbar vorgetragen von Matthias Brandt. Bei jedem anderen Buch würde mich die monotone Vortragsweise stören. Hier passt es wunderbar. Es ist kein heiteres oder überschwängliches Buch. Aber auch nicht traurig. Es ist eine Liebeserklärung an den Fußball, an die Kameraden auf dem Platz und auch an seine Frau.
Ich weiß nicht was ich genau über das Buch denken will. Es ist irgendwo erziehungs- und gesellschafskritisch, zeigt sehr gut den Friede, Freundschaft und Werte, die Sport vermittelt. Auf der anderen Seite kann mich die Briefform als Art des Monologs hier nicht begeistern. Geschmackssache denke ich.