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Warum ich kein Christ sein will

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Nur wenige religionskritische Bücher haben in den letzten Jahren so von sich reden gemacht wie das Buch von Uwe Lehnert. Fünf Auflagen und viele positive Rezensionen sprechen eine deutliche Sprache. Denn Uwe Lehnert schafft, was nur wenigen gelingt. Ohne Überheblichkeit und falsches Pathos in spannender und zugleich fundierter Form den christlich-kirchlichen Glauben einer kritischen Prüfung zu unterziehen, seine Glaub-Würdigkeit zu hinterfragen. Lehnert zeigt die Schwächen auf, die herkömmlicher Gottesglaube angesichts einer wissenschaftlichen Weltsicht aufweist und immer schwerer verbergen kann. Er stellt fest, dass unser heutiges Weltbild durch Kosmologie, Mikrophysik, Evolutionstheorie und die moderne Hirnforschung bestimmt werden, und dass diese Sicht auf die Welt mit dem Bild, das Christentum und Kirche verbreiten, nicht mehr vereinbar ist. Und er weist auf die Unzulänglichkeiten hin, die das christliche Weltbild für eine verantwortliche Ethik in der heutigen Zeit mitbringt. Lehnert Wie kann es sein, dass so viele Menschen auch heute noch an Dinge glauben, die so offensichtlich im Widerspruch zum Denken und zum gesunden Menschenverstand stehen? Als Alternative skizziert er ein naturalistisch-humanistisches Weltbild, das aus der Verantwortung und aus dem Jetzt heraus und ohne Rückgriff auf religiöse Mythen auskommt, und in welchem die Sinnfrage neu und ohne Götter gestellt wird. Lehnerts Buch erscheint hier in sechster und erweiterter Auflage, und erstmals als Hardcover. Ein Buch für alle, die eine kritische Sicht auf Religion teilen und nach vernünftigen Alternativen suchen.

Paperback

First published January 28, 2015

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Uwe Lehnert

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January 25, 2019
Dieses fulminante aufklärerische Meisterwerk zeigt, warum jeder Mensch von Vernunft und Redlichkeit kein Christ sein sollte.

Spannend fand ich auch, wie Uwe Lehnert anhand der evolutionären Erkenntnistheorie und der Naturwissenschaften das Konzept einer naturalistischen Weltanschauung vorstellt, die ganz ohne übernatürliche Fantasie-Wesen wie Gott auskommt. Auch für den Anfang aller Dinge ist Gott nur eine Ausrede. Der rätselhafte Begriff Gott als Antwort ist keine, die befriedigt, da sie nichts erklärt.

Etwas seltsam finde ich eine gelegentlich auftauchende, gewisse Ablehnung gegenüber Philosophie. Bei der Klärung vieler (vor allem ethischer oder moralischer) Fragen, kam er ohne sie gar nicht aus. Zudem macht der Autor sein Weltbild an den Wissenschaften fest. Was hat er dann gegen die Mutter aller Wissenschaften? Meiner Meinung nach eine kleine, aber nicht sonderlich bedeutende, Inkonsistenz.

Kapitel IV erläutert schonungslos, was die Menschheit durch das Christentum zu erleiden hatte. Die Kirchengeschichte ist von allen Geschichten wohl die blutigste.

Besonders gut gefällt, dass das Buch anhand zahlreicher Quellenangaben und Empfehlungen viele weitere Leseanreize schafft.

Es handelt sich hier um ein Buch "für Menschen, die sich über wissenschaftliche Erkenntnisse, Glauben und Kirche informieren und darüber nachdenken möchten."
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