»Den Mutigen gehört die Welt«, besagt ein altes Sprichwort. Wie ist das mit dem Mut heute? Brauchen wir in unserer Gesellschaft mehr davon? Und wie finden wir ihn? Der ehemalige Spitzenpolitiker Peter Tauber schreibt über die Relevanz von Mut und das Bekennen zu einer Gesellschaft, in der Miteinander mehr zählt als Ellenbogen. Ein Buch für alle, die sich angesichts der Krisen und des Schlechten in der Welt ermutigen lassen wollen.
Peter Tauber stellt Wer den Fernseher anschaltet, im Internet surft oder in die Zeitung schaut, dem begegnet statt dem Mut viel häufiger die Wut. Obwohl wir wissen, dass Wut selten zu etwas Gutem führt. Wut zerstört.
Mut hingegen, so heißt es, Mut wird belohnt. Auch in der Bibel ist der Mut ein Dauerthema.
Und auch, wenn sie medial eine untergeordnete Rolle zu spielen »Es gibt sie überall in unserem Land. Menschen, die nicht bloß wütend sind, was alles nicht funktioniert oder ihnen gegen den Strich geht, sondern die etwas tun, damit die Welt besser wird«, sagt Tauber und ergä »Und ich bin mir sicher Sie kennen selbst ganz viele.«
In seinem neuen Buch erzählt der ehemalige Bundestagsabgeordnete die inspirierenden Geschichten von Mutmacherinnen und Mutmachern. Von Menschen, die er allesamt persönlich Da ist seine an Multiple Sklerose erkrankte Schwester Steffi Tauber, Danny Beuerbach, der Kinder fürs Lesen begeistert, Mechthild Heil, die sich im flutgeplagten Ahrtal engagiert – und Christoph Lübcke, der sich nach dem Mord an seinem Vater noch stärker gegen Rechtsextremismus positioniert.
Es geht Tauber um ein mutiges Bekennen zu einer Gesellschaft, in der Miteinander mehr zählt als Ellenbogen, Rücksicht ankommt und aufeinander achten wichtiger ist als »me, myself and I first«.
»Weil ich das Gefühl habe, dass wir in den Medien und der Öffentlichkeit den Lauten, den Wütenden, den Schreihälsen viel zu viel Aufmerksamkeit widmen, ist hier mal nur Platz für die Mutigen, ohne die am Ende nichts in unserem Land gut werden würde.«
Novelist best known for "The Sunshine Soldiers" which recounted his experience in the United States Army Basic Training at Ft. BLiss, Texas in the late 1960's. Followed up with the novel "The Last Best Hope" in 1977 which enjoyed good reviews, but not the commerical success of his debut book.
Peter Tauber was born in the Bronx and graduated from Hobart College in 1968. He was a reporter for "The Geneva Times" in upstate New York and "The New York Times", to which he later contributed magazine profiles of Muhammad Ali and Gary Hart, among others, in the 1980's.
Mr. Tauber was also one of the first writers for "Saturday Night Live" on NBC television when it premiered in 1975.