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Am Rande eines Waldes stehen Commissario Grauner und sein neapolitanischer Kollege Saltapepe vor der grausam zugerichteten Leiche eines Mannes. Im nahegelegenen Dorf hüllen sich die Bewohner in Schweigen. Niemand will den Toten, einen verarmten Maler, näher gekannt haben. Erst ein Kunstexperte liefert den entscheidenden Hinweis: Die Inszenierung der Leiche ist einem Gemälde Botticellis nachempfunden, das seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs als verschollen gilt: Venere nei boschi, Venus im Wald. Während Saltapepe bis nach Florenz fährt, um mehr über die Geschichte des Gemäldes herauszufinden, ermittelt Grauner in den Tiefen eines Bergwerks. Als ein dunkles Grollen ertönt, ahnt er, dass er dieses Mal zu viel riskiert hat.

281 pages, Kindle Edition

First published December 1, 2022

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Lenz Koppelstätter

26 books16 followers

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Community Reviews

5 stars
24 (28%)
4 stars
41 (49%)
3 stars
13 (15%)
2 stars
4 (4%)
1 star
1 (1%)
Displaying 1 - 9 of 9 reviews
Profile Image for Daniel.
557 reviews71 followers
April 3, 2023
3,5 Sterne, nicht schlecht, aber auch kein ganz gutes Buch. Die Reihe bleibt aber eine meiner Lieblingsreihen.
In Passeiertal wird eine grausam zugerichtete Leiche auf einer Wiese gefunden, der Fundort ist geschmückt und das Ganze wirkt sehr inszeniert. Im Dorf will niemand etwas gehört oder gesehen haben und eine Familie scheint das Sagen hier zu haben und alles zu bestimmen. Was ist in diesem entlegenen Dorf und Tal los?
Teil 8 der Serie um die gegensätzlichen Ermittler Grauner und Saltapepe in Südtirol. So langsam scheint sich leider das Ende anzukündigen, hoffen wir, dass Hr. Koppeltstätter mehr Bücher dieser Art auf Lager hat.
Die verschiedenen Charaktere der Ermittlertruppe sind alle eingebunden und unabhängig von einander unterwegs, der Fall geht recht schnell rum, aber es hat mich nie vollkommen gepackt.
Wie geschrieben, kein schlechtes, aber auch kein überragendes Buch.
1,627 reviews8 followers
January 22, 2023
Spannende Ermittlungen in Südtirol

Covertext:
Am Rande eines Waldes stehen Commissario Grauner und sein neapolitanischer Kollege Saltapepe vor der grausam zugerichteten Leiche eines Mannes. Im nahegelegenen Dorf hüllen sich die Bewohner in Schweigen. Niemand will den Toten, einen verarmten Maler, näher gekannt haben. Erst ein Kunstexperte liefert den entscheidenden Hinweis: Die Inszenierung der Leiche ist einem Gemälde Botticellis nachempfunden, das seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs als verschollen gilt: Venere nei boschi, Venus im Wald. Während Saltapepe bis nach Florenz fährt, um mehr über die Geschichte des Gemäldes herauszufinden, ermittelt Grauner in den Tiefen eines Bergwerks. Als ein dunkles Grollen ertönt, ahnt er, dass er dieses Mal zu viel riskiert hat.

„In tiefen Seen“ ist der 8. Band der Commissario Grauner Reihe von Lenz Koppelstätter.

Commissario Grauner und Saltapepe sind ein gutes Team, obwohl sie unterschiedlicher kaum sein könnten.
Grauner liebt seinen Hof und die Knödel seiner Frau.
Am wohlsten fühlt er sich im Stall bei den Kühen und hört mit ihnen Gustav Mahler.

Saltapepe kommt eigentlich aus Neapel und ist ein großer Fan von Napoli. Er mag es gar nicht wenn er beim Fußball gestört wird.

Tappeiner, die Assistentin von Grauner nimmt in diesem Band wieder intensiv an den Ermittlungen teil.
Denn Grauner und Saltapepe sind kurzzeitig nicht auffindbar.

Dieser Band bringt den LeserInnen die Welt der Kunst und der Kunstfälschung näher.
Das Opfer ist ein verarmter Maler.
Keiner der Dorfbewohner hatte viel Kontakt zu ihm.
Es herrscht überhaupt das große Schweigen im Dorf.
Wie es scheint hat die Familie Krawinkel hier das Sagen.
Erst auf einer Kunstauktion erhalten die Ermittler erste Hinweise zum Fall.

Lenz Koppelstätter baut schon im Prolog Spannung auf.
Hier erfährt man, dass Commissario Grauner in eine brenzlige Situation gerät und in Gefahr ist.
Die LeserInnen müssen aber bis fast zum Ende warten um zu wissen ob Grauner gerettet wird.
Wie üblich baut der Autor von beginn an Spannung auf.
Zwischendrin wird die Geschichte immer wieder mit etwas Humor aufgelockert.
Es ist toll wie Lenz Koppelstätter die Handlungsorte beschreibt.
Das schöne Südtirol mit seinen Bergen und versteckten Winkeln.
Ich mag es auch wenn er fast philosophisch die Menschen beschreibt.
Man spürt, er liebt sein Südtirol.

„In tiefen Seen“ war wieder ein Krimi der mich gut unterhalten hat.
Jetzt bleibt mir nur noch mich auf den 9. Band mit Commissario Grauner zu freuen.
Profile Image for Viola.
232 reviews1 follower
January 25, 2023
Sempre appassionante e speriamo che non sia l'ultimo della serie!
Profile Image for Bajo.
100 reviews3 followers
January 16, 2023
Dies war mein erster Krimi aus der Südtirol Reihe um Commissario Grauner und seine Kollegen.

Im abgelegenen Passeiertal in den südtiroler Alpen ist ein Mord an einem Maler aufzuklären. Der Tote ist auf einer Almwiese wie in einem Gemälde von Botticelli drapiert. Der Commissario und seine Kollegen nehmen die Ermittlungen auf, die sie ins benachbarte Eisacktal und dort in das ehemalige Bergwerk, nach Bozen und bis nach Florenz führen.

Da ich sonst eher düstere nordische Krimis lese, musste ich mich an die heitere Art dieses Romans erstmal gewöhnen. Aber spätestens im Mittelteil der Geschichte war ich vom Schreibstil und dem in jeder Hinsicht kunstvoll entwickelten Plot fasziniert. Der Schreibstil ist kurz und prägnant. Florenz, Bozen und die Alpenlandschaft werden atmosphärisch dicht beschrieben. Der Krimi ist historisch gut recherchiert. Die Charaktere gut ausgearbeitet, insbesondere die verschlungenen Verwandtschaftsbeziehungen in den Alpentälern, wie sie m. E. typisch sind für diese Gegend.

Weniges fand ich nicht so gelungen, etwa das Klischee des leicht snobistischen Staatsanwalts oder dass ein blinder Greis, der in seiner vertrauten Heimat gut zurechtkommt, also aufräumt, putzt, wandert, o. K. ist wahrscheinlich möglich, dann aber das Tal verlässt. Dennoch ist der Plot genial konstruiert, die Verknüpfungen mit der Welt der Kunst und den Mechanismen des Kunsthandels sehr gelungen ! Die Geschichte nimmt zum Ende hin richtig Fahrt auf und steigert sich. Sehr spannend fand ich das !

FAZIT: Ein unterhaltsamer, lehrreicher, spannender und heiterer Krimi mit viel Lokalkolorit. Für Freunde dieses Genres, und auch solche, die Urlaubserinnerungen auffrischen wollen, sehr zu empfehlen. Ich vergebe vier Sterne.
Profile Image for Hexenaugen.
163 reviews
January 5, 2023
Meinung:


Der Autor hat es mal wieder geschafft, einen großartigen Krimi rund um den Commissario Grauner in großartiger Sprache, mit warmherzigen Protagonisten zu schreiben,
wobei die Charakterzeichnung rundum gelungen sind. Die südtiroler Ermittler sind allesamt Originale und mir trotz – oder wegen? – ihrer Eigenheiten ans Herz gewachsen.

Gewohnt souverän und toll erzählt gelingt es Lenz Koppelstätter auch diesmal wieder, den Leser von Anfang an in eine hochinteressante Geschichte zu ziehen.

Ich mochte die Serie immer sehr gerne, da der Autor den einzelnen Handlungsorten besondere Sorgfalt widmet und seine Protagonisten mit viel Liebe darstellt.
Die Bücher dieses Autors zu lesen, macht Spaß. Einige Krimis nehmen einen einfach mit, so wie dieser.

Fazit:

Dieser Kriminalromane, mit südtiroler Flair, ist wirklich gut und konnte von der ersten bis zur letzten Seite fesseln. Ich habe ihn mit Vergnügen gelesen und empfehle ihn sehr gerne weiter
50 reviews
January 15, 2023
Leider verrät der Klappentext hinten ja schon so einiges..
Semi spannend und ein bisschen verwirrend. Die Kapitel sind immer aus Sicht einer anderen Person und oft dauert es bis man weis von wem..

Ist wohl der 9. Teil einer Reihe - werde die übrigen Teile nicht lesen..
Profile Image for Kirsten.
3,477 reviews14 followers
March 5, 2023
Dieses Mal wird das Verbrechen angekündigt, bevor es passiert: in der Questura ruft ein Mann an und kündigt ein Verbrechen an: im Passeiertal soll ein Mann ermordet werden. Tatsächlich stehen Commissario Grauner und Saltapepe bald vor der Leiche eines Mannes. Der Tote wurde auf einer Almwiese geradezu inszeniert.

Im Dorf hüllt man sich in Schweigen. Keiner will etwas gesehen oder gehört haben. Grauner stellt allerdings schnell fest, dass man die Schreie des Mannes durchaus im Dorf hätte hören müssen. Es gib noch weitere Ungereimtheiten: der Tote trägt einen anderen Namen als der, den der Anrufer genannt hat.

Ein Hinweis im Haus des Toten führt auf eine andere Spur: es geht um lang verschollene Kunstwerke und um Kunstfälschungen. Diese Spur führt heraus aus dem Tal, bis nach Florenz.

Lenz Koppelstätter beschreibt ein Dorf, in dem die Zeit stehengeblieben zu sein scheint. Die Menschen haben etwas gegen Außenstehende. Nicht nur gegen die Polizei, sondern auch gegen die Geologen, die seit einiger Zeit Messungen durchführen. Beherrscht wird das Dorf von der Familie Krawinkel, die schon seit Generationen das Geschehen bestimmt.

Die Reihe um Commissario Grauner besticht durch ihre Charaktere. Sie sind fast liebevoll gezeichnet, mit allen Ecken und Kanten. Die Dorfbewohner und auch Commissario Grauner wirken sie in ihrer scheinbaren Trägheit ein bisschen überzeichnet, aber sie passen perfekt zur Welt der Berge, in denen sich das Leben oft ein wenig langsamer abspielt. Besonders gut hat mir diesmal Alma gefallen, der Lenz Koppelstätter immer mehr Raum einräumt und die die perfekte Ergänzung zu ihrem Mann ist.
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