Ein neunzehnjähriger Abiturient schwärmt seit vier Jahren für eine Mitschülerin, wagt es jedoch nicht, die Angebetete anzufassen, obwohl sie im Gegensatz zu ihm nicht vor sexuellen Erfahrungen zurückschreckt. Erst durch den Zivildienst in der Altenpflege kommt er auf andere Gedanken und beginnt Boden unter den Füßen zu spüren.
Der Schreibstil ist sehr gewöhnungsbedürftig. Manche Kapitel beschreiben relativ normal die Gefühle der Hauptperson Daniel, oder Ereignisse die er erlebt hat. Andere widerum sind Gedichte, Aneinanderreihung von Wörtern ohne großen Sinn, Wunschträume... Manchmal war es sehr verwirrend zu unterscheiden was nun wirklich passierte und was nicht, und in welcher Reihenfolge, da er immer wieder Rückgriffe macht, dieses aber nicht immer deutlich wird.
Ich habe schon mehrere Bücher über junge Männer, die etwas planlos hinsichtlich ihrer Zukunft sind und/oder Beziehungsprobleme haben (u.a. "Liegen lernen", "Freischwimmer", "Übungsheft der Liebe", "Crazy" oder auch "Hin und weg" von E. Hawke), die mir allesamt besser gefallen haben.