Wien, Sommer 1934. Am Judenplatz wird ein Fabrikant bestialisch ermordet. Polizeioberst Bronstein – wie das Opfer jüdischer Abkunft – soll Licht in die Angelegenheit bringen. Zu einer Zeit, da in Deutschland schon die Nazis herrschen, drängt sich auch in diesem Fall der Verdacht auf, die braunen Horden hätten den Mann auf dem Gewissen, und nur allzu schnell muss Bronstein merken, dass ihn seine Polizeimarke nicht länger schützt. Der Jäger sieht sich plötzlich in der Rolle des Gejagten, ein Wettlauf mit der Zeit beginnt. Und vor dem Hintergrund der polizeilichen Ermittlungen steuert Österreich auf einen Naziputsch zu.
Pittler bettet einen spannenden Kriminalfall mit einem äußerst menschlichen Polizisten in die realen historischen Ereignisse jener Tage ein, die er durch authentische Zeitungsberichte zu neuem Leben erweckt. Der wirkungsvolle Wechsel zwischen fiktivem Mordfall und historischen Nazi-Umtrieben reißt den Leser förmlich.
Andreas P. Pittler, geboren 1964 in Wien, studierte Geschichte und Politikwissenschaften an der Universität Wien und wandte sich danach dem Journalismus zu. Seit 1985 veröffentlichte er 23 Sachbücher, zumeist historischen Inhalts, darunter Biographien über Bruno Kreisky und Samuel Beckett. Zudem erschienen seit 2000 insgesamt sechs Romane und zwei Bände mit Kurzgeschichten.
Andreas Pittler, geboren 1964 in Wien, studierte Geschichte und Politikwissenschaften an der Universität Wien und wandte sich nach der Promotion zunächst dem Journalismus zu. Seit 1985 veröffentlichte er 23 Sachbücher, zumeist historischen Inhalts, darunter Biographien über Bruno Kreisky und Samuel Beckett.
In den letzten Jahren verschob sich sein Arbeitsschwerpunkt mehr und mehr in Richtung Belletristik. So sind seit dem Jahr 2000 insgesamt zehn Romane und drei Bände mit Kurzgeschichten erschienen.
Pittler ist Mitglied mehrerer literarischer Verbände, u.a. des österreichischen P.E.N.-Clubs und des "Syndikats", der Vereinigung deutschsprachiger Kriminalschriftsteller.
Bronstein is kind of a crap detective... I was getting angry with him for not remembering certain clues, not following up on witness statements, generally bumbling around... but that is part of the point here. Once I got past the brutal opening chapter, I was completely fascinated with this book, its characters and of course 1934 Vienna. The Jewish stuff was right on; Bronstein is an assimilated Viennese who is constantly reminded of his Jewish background: Antisemites, actual Nazis, and other Jews all take shots at him so that he begins to be paranoid about it; not sure if people are being antisemitic or not. I can relate to that. There is also a fun Czech language moment in here, alongside the steady stream of Wienerisch and occasional Yiddish. Despite all the idioms, I read this quickly and it so occupied me that I stopped reading everything else. I was a bit uncomfortable with the female characters, but we are seeing the story through Bronstein's mind and he is clearly a schmuck, so of course the women all come across, like I said, uncomfortably. Violence and sex is described in excruciating detail, and I actually prefer 'sweet' to 'spicy.' But... so great... how can I not fall in love with a book about a Jewish detective catching Nazis in 1934 Vienna? It's like it was written for me.
Ein Krimi ohne überraschende Wendungen, stellenweise fast etwas langatmig; von Interesse hauptsächlich der historische Hintergrund, der Juliputsch des Jahres '34 und die Zeit davor.
Der unsypmhatischste Ermittler der mir seit Die Rote Burg: Metropolis Berlin untergekommen ist. (Nur das mir Bronstein noch mehr über seinen Penis erzählen möchte als Forster aus Die Rote Burg. Kaum zu glauben aber das ist tatsächlich möglich). Der historische Rahmen ist zwar interessant aber unter 'Geschichte geschickt einbinden' versteht der Autor seitenlange Infodumps die größtenteils absolut irrelevent für den Plot sind und auch noch stinklangweilig geschrieben sind.
Und Gurken werde ich auch nie mehr mit den gleichen Augen sehen können:
(Die Szene erregt Bronstein übrigens. Eine Tatsache die er dem Leser noch wiederholt mitteilen muss...)