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The Tokyo Diaries Roman

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"David kann es selbst kaum glauben: Morgen geht sein Flug nach Tokio, wo er die nächsten Monate in einer Gastfamilie wohnen und an der Uni studieren wird. Was hat er sich bloß dabei gedacht?In Japan angekommen, ist er erst einmal überwältigt von der Schnelligkeit und Unübersichtlichkeit der Riesenstadt Tokio. Hier ist er jetzt einer unter Millionen, ohne Familie und Freunde, ganz allein auf sich gestellt. Höhen und Tiefen durchlebend, schafft David es, sich zu etablieren. Er findet Freunde, Jobs und spielt bald in zwei Bands. Nur mit den Frauen läuft es so gar nicht. Eines Tages wird David von einer Fotografin auf der Straße angeworben. Auch wenn er sich nicht vorstellen kann, was er als tätowierter Ex-Punker auf so einem Shooting soll, beschließt er hinzugehen. Drei Wochen später erscheint eine Fotostrecke von ihm in einem großen Modemagazin und er findet sich in der Kartei einer angesehenen Tokioter Modelagentur wieder …"

300 pages, Paperback

First published January 1, 2009

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Displaying 1 - 4 of 4 reviews
Profile Image for Paula.
46 reviews
November 15, 2022
Ich weiß nicht so richtig, wo ich anfangen soll… vielleicht mit dem Positiven?
Es war auf jeden Fall ein Buch, das es geschafft hat, dass ich bis zum Ende drangeblieben bin und spannend genug geschrieben, dass ich wissen wollte wie es weitergeht. Der persönliche Hintergrund von David Schumann - als Punker und später Model in Tokyo - fand ich interessant! Es gibt jede Menge Musikempfehlungen in dem Buch, wenn man etwas für Punkrock übrig hat.

Das Buch habe ich tatsächlich gratis in einer Geschenk-Kiste gefunden, es war kein bewusster Kauf. Da ich selbst kürzlich ein Auslandssemester in Japan verbracht habe, war ich gespannt, wie andere Menschen dieses verrückte Land wahrgenommen haben. Viele von David Schumanns Beobachtungen konnte ich nur zu gut verstehen und fand die meisten davon witzig.

Wobei ich bei „die meisten davon“ auch schon bei den negativen Aspekten wäre. Wie hier bereits in einer Rezension geschrieben wurde, ist das Buch wie ein Tagebuch geschrieben. Den Schreibstil empfand ich als flüssig, allerdings haben mich auf Dauer die sich ständig wiederholenden Wörter „verfickt“ oder alternativ …irgendwas… „- ficken“ genervt. Der Autor schreibt generell in sehr lockerer Umgangssprache, aber das war mir ein bisschen zu viel.
Dann hatte ich ein Problem mit dem Inhalt. Klar, ein Tagebuch ist dazu da, das Erlebte, so wie es ist, niederzuschreiben und festzuhalten. Ich hatte nur mehr Beobachtungen bzgl. Japan erwartet. Es bleibt jedoch bei etlichen Beschreibungen von Saufgelagen, Schilderungen vom Abschleppen unterschiedlichster Japanerinnen und beim Herumjammern, dass keine bei ihm bleibt. Ich muss sagen - am Ende des Buchs habe ich mehr über David als Person als über Japan gelernt.😅 À propos Person: um ehrlich zu sein hatte ich auch so meine Probleme mit der Persönlichkeit des Autors. Ich hatte das Gefühl jede zweite Japanerin sieht für ihn ultra heiß aus und muss von ihm flachgelegt werden. Dass das Buch aus dem Jahr 2009 stammt merkt man auch daran, wie der Autor sich häufig bzgl. Frauen äußert - überhaupt nicht mein Fall :/ Er erwischt die Freundin eines Freunds beim Fremdgehen und bezeichnet diese als Schlampe während er seiner Freundin unablässig fremdgeht??
Zudem traten immer wieder Passagen auf, die ich… ich weiß nicht? …seltsam fand. Dazu gehört u.a. die detaillierte Schilderung eines Sextraums. Hat das noch was mit Tokyo / mit Japan zu tun? Es ist für mich auch etwas anderes, wenn dieses Buch fiktiv wäre, aber so? Einfach nur seltsam…🤔

Fazit: wenn man mental vorbereitet ist, einige Abschnitte evtl. zu überfliegen und mit der Persönlichkeit des Autors zurechtkommt, wird man zumindest mit ein paar Storys belohnt, die ganz witzig zu lesen sind.
Profile Image for Ísabel.
83 reviews
June 17, 2010
I liked this very much - though I don't think it's a novel, really, but more or less an actual diary. All the better!
Told very well and lively, albeit verging a bit on the kliche side here and there and also sometimes being a bit too honest, meaning, he doesn't flatter himself on occasion. I could readily identify, even though I'm a somewhat different person in character - might be, this would be the life I wished, I could have had ... Well, definitely would have wanted to be discovered as model! ^^
Profile Image for Richard.
1 review
Read
June 2, 2012
spannender einblick in den underground tokios. very nice!
Displaying 1 - 4 of 4 reviews