Die fabelhafte Welt der Aurélie"Französisch kochen" heißt der Blog, auf dem Aurélie Bastian seit 2009 ihre Rezepte mit dem deutschen Publikum teilt. Inzwischen hat sie eine große Fangemeinde, die von ihren Rezepten und ihren beiden Backbüchern "Macarons für Anfänger" und "Tartes & Tartelettes" begeistert ist. Dies ist ihr erstes Kochbuch! Die traditionelle französische Küche ist ein Geheimtipp für Genießer - und auch für Kochanfänger bestens geeignet. Denn sie verlangt nicht viel und das Resultat ist Gute Zutaten, mediterrane Kräuter, vielleicht ein wenig Wein, und dann lässt man den Herd die Arbeit machen. Wenn die aromatischen, superben Gerichte dann auf den Tisch kommen, heißt es nur Bon appétit!
“Französisch kochen mit Aurélie” ist das dritte Kochbuch von Aurélie Bastian. Hier stellt sie ihre Lieblingsrezepte aus der französischen Küche, jedoch so abgewandelt, dass man sie Zuhause ganz leicht zubereiten kann, ohne Probleme damit zu haben, dass sich einige Zutaten außerhalb von Frankreich kaum ausfinfindig machen lassen, vor. Für dieses Kochbuch hat die Autorin viel experimentiert, gekocht, fotografiert und schließlich fünf Kilo zugenommen. Nach einem kurzen Blick ins Buch lässt sich dies schon sehr gut nachvollziehen, da alle Gerichte sehr lecker aussehen und einem das Wasser im Munde zusammenlaufen lassen. Aurélie möchte mit ihrem Buch die französische Küche so vorstellen und nahebringen, dass man sie in Deutschland schnell und einfach zubereiten kann ohne auf den guten Geschmack verzichten zu müssen. Schon im Vorwort entsteht ein sehr sympathisches Bild von der Autorin.
Das Buch ist sehr schön gestaltet: Die Rezepte sind in die Kapitel “Les entrées- Vorspeisen”, “Les petits plats – Kleine Speisen”, “Les volailles- Geflügelgerichte”, “Les viandes rouge – Fleischgerichte”, “Les poissons – Fischgerichte”, “Les légumes – Gemüsegerichte” und “Les desserts – Nachtisch” gegliedert. Im Anschluss daran folgen das Kapitel “Tipps, Tricks und Infos” und das Rezeptregister. Die Rezepte sind ganz wundervoll. Besonders die Rezepte für “Soupe à l’oignon – Zwiebelsuppe” (S. 27) und “Gourgères aux épinards – Spinatwindbeutel” (S. 23) haben es mir angetan.
Für fast jedes Rezept werden auch Vorschläge gegeben, wie man die Gerichte etwas abwandeln kann, was mir sehr gefällt. Kleine persönliche Texte leiten jedes Rezept ein, immer wieder werden Tipps gegeben und die angegeben Zeiten, die das Kochen wahrscheinlich in Anspruch nimmt, stimmen tatsächlich mit der von mir benötigten Zeit überein. Gerade die Bemerkungen und schönen Fotos machen dieses Buch sehr persönlich und zu etwas Besonderem. Sehr gut gefällt mir auch das Kapitel “Tipps, Tricks, Infos”, da dort zum einen Antworten auf Fragen zur französischen Küche gegeben, zum anderen Begriffe erklärt werden und darüber hinaus viele übersichtliche Tabellen Hilfestellungen zu Gar- und Bratzeiten bieten, französische Vokabeln übersetzen oder die Verwendung bestimmter Zutaten verdeutlichen. Die Fotos sind auch sehr ansprechend, sodass man direkt Lust bekommt, die Rezepte nachzukochen.
Für mich ist “Französisch kochen mit Aurélie” ein sehr schönes Kochbuch, welches ansprechend gestaltet ist und dessen leckere Rezepte leicht nachzukochen sind. Von mir gibt es daher eine klare Empfehlung für dieses Buch!
Nach den beiden wunderbaren Backbüchern „Macarons“ (10/2013) und „Tartes & Tartelettes“ (08/2014), beide bei Bassermann Inspiration erschienen, gibt es nun endlich auch ein Kochbuch von Aurélie Bastian „Französisch kochen mit Aurélie“ (wie bereits die beiden Vorgänger bei Bassermann Inspiration veröffentlicht). Die französische Pädagogin und Köchin aus Leidenschaft hat es sich zum Ziel gesetzt, uns die Gerichte ihres Heimatlandes nahe zu bringen, weshalb sie nicht nur Koch- und Backkurse anbietet, sondern auf ihrem Blog auch die originalen Zutaten aus Frankreich für diejenigen anbietet, die nicht das Glück haben, mit vertretbarem Zeitaufwand direkt in Frankreich einkaufen zu können.
Der Aufbau des Kochbuchs folgt der klassischen Menüfolge, wie sie in Frankreich üblich ist. Gestartet wird mit Vorspeisen, den Entrées, es folgen „Petites Plates“, die kleinen Zwischengerichte. Bei dem Hauptgericht, der „Plat Principal“ hat man die Auswahl zwischen Geflügel, Fleisch oder Fisch, begleitet von diversen Gemüsegerichten. Krönender Abschluss, hier wie dort, ist natürlich das Dessert.
In ihren Rezepten nimmt uns Aurélie Bastian mit auf eine kulinarische Reise durch Frankreich. Ob das nun der „Elsässische Flammkuchen“ oder das okzitanische „Poulet basquaise“, der bretonische Gemüseeintopf „Kig ha farz“ oder das „Boeuf bourguignon“ ist, bei ihr kommen sämtliche Regionen zu ihrem Recht. Dabei stellt sie im Wesentlichen die Klassiker ihres Heimatlandes vor, die die französische Alltagsküche ausmachen. Der Aufwand für die Zubereitung hält sich in überschaubarem Rahmen, da die Fertigstellung der Schmorgerichte meist im Backofen erfolgt und der Koch oder die Köchin sich in dieser Zeit ihren Gästen widmen kann.
„Französisch kochen mit Aurélie“ ist ein Kochbuch, das mit viel Liebe zum Detail punktet. Zu jedem Rezept gibt es noch persönliche Anmerkungen der Autorin, in denen sie auf Variationsmöglichkeiten hinweist. Die Zutaten sind nicht exotisch sondern überall erhältlich, das Nachkochen dank der detaillierten Schritt-für-Schritt-Anleitungen absolut unproblematisch. Appetitliche Fotos, die das leckere Endergebnis zeigen, sind zu jedem Rezept vorhanden und animieren zum Ausprobieren.
Ein wunderschönes Kochbuch für Anfänger und ambitionierte Hobbyköche, die dem französischen „Savoir vivre“ Einlass in ihre Küche gewähren möchten. Sehr empfehlenswert!