Erleuchtung zwischen Meditationskissen und KauknochenIn Westfalen kommen auf jeden Einwohner mindestens zwei Pferde und vier Kühe, doch Meditationslehrer sucht man meist vergeblich. Umso glücklicher ist Dirk Grosser, als ihm eines Tages ein waschechter Zen-Meister Bobba – mittelbraun, mittelgroß, mittelprächtig – ist auf den ersten Blick der gewöhnlichste Hund, den man sich nur vorstellen kann. Und doch ist er ein leibhaftiger Buddha, der seinem »Herrchen« 14 Jahre lang jeden Tag eine sehr weise und vor allem einfache Lebenskunst vorlebt. Eine liebenswerte Einführung in die Lehre des Buddha.
Dieses Jahr bei Kailash erschienen ist mit 231 Seiten Der Buddha auf vier Pfoten von Dirk Grosser. Bobba ist oberflächlich gesehen ein Hund. Er sabbert, jagt Bällen nach, zerstört Sessel und frisst Futter. Gerade durch seine hündischen Eigenarten wird er aber zum Buddha, zum Meditationslehrer für sein Herrchen Dirk Grosser und begleitet ihn vierzehn Jahre lang mit alltäglicher Weisheit und einfachem Sein. Ich bin ja eher der Katzenmensch. Aber vielleicht hat mich gerade deshalb die Kombination von Hunde- und Buddhistische „Lehrbuch“ gereizt. Erwartet hatte ich vor allem amüsante Anekdoten, die mehr oder weniger mit buddhistischen Leitsätzen in Verbindung gebracht werden. Tatsächlich ist das Buch einfach mehr. Mehr Anekdoten, mehr Buddhistische Lehre, mehr Philosophieren, mehr Nachdenken, mehr Erinnerung an einen Freund. Dieses Mehrsein macht es schwer, das Buch auf den ersten Blick richtig zu bewerten. Emotional wird es, gerade am Ende, wenn Bobbas Ableben beschrieben wird, aber auch immer wieder zwischendrin, wenn die Menschlichkeit des Tieres – oder vielleicht besser, die liebenswerte Hündischkeit Bobbas thematisiert wird. Informativ ist es vor allem dazwischen, wenn der Autor einzelne Zitate beleuchtet, erklärt, zusammenführt und ausbreitet. Hier schimmert wohl am ehesten durch, dass das Buch eben doch ein einfacher Zugang zum Buddhismus ist, der auf den persönliche Erfahrungen des Autors beruht, aber auch auf seinem Wissen und seinen Studien. Der Vergleich zwischen dem Buddhismus und einem Hundeleben ist dabei kein schlechter, im Gegenteil. Die Weisheit die im einfachen Leben – ohne Planen, ohne Termine, ohne Sorgen – liegt, lässt sich gut in ein paar treuen Hundeaugen finden. Dazu sorgt ein Hund auch beim Besitzer für einen gewissen Ausgleich, indem er ihn in die Natur fordert. Eine Wirkung, die den Autor als Erzähler des Buches ebenso trifft und ihm Zeit zum Nachdenken und erkenne bietet. Für mich war das Buch im ersten Teil zu sehr eine Liebeserklärung an den Hund an sich, um danach etwas zu lehrreich zu werden und dann wieder ins hochemotionale Ende zu führen. Zum anderen ist das Buch gerade deswegen für Hundefreunde und Menschen, die einen ersten Zugang zum Buddhismus suchen wirklich geeignet. Denn gerade hier ist das Buch durchaus reflexiv, spricht nicht von absoluten Wahrheiten, sondern von persönlichen, von inneren und denen, die eben ihm geholfen haben. Dieser wichtige, antidogmatische Teil geht mit der Natürlichkeit des Tieres für mich Hand in Hand, wählt doch auch der Hund wie er was und wo nutzt und anwendet, je nach Situation.
Mooi boekje over hoe een hond ons leert om zonder oordeel altijd in het hier en nu te leven. Afwisselend stukken over meerdere strekkingen en aanverwanten van boeddhisme, en stukken over de waargebeurde belevenissen met de hond. De stukken over het boeddhisme waren voor mij persoonlijk iets te uitgeweid, vandaar maar 3 sterren ipv 4.