Über die Liebe, das Lesen und die Suche nach dem Glü Ewald Arenz ist nicht nur ein gefeierter Romanautor, sondern schreibt auch herausragende Erzählungen.Dieser Band versammelt die besten davon in einem Band und bietet zudem neue, bisher unveröffentlichte Kurzgeschichten.Sprühender Witz, hintergründiger Humor, ein natürliches Talent für Atmosphäre und klassische Erzählkunst zeichnen Arenz’ Texte aus, in denen er die Leserinnen und Leser u. a. mit dem Teezauberer und einem ganz besonderen Kurschatten bekannt macht, die Freuden eines flirrenden Sommertags entfaltet und den Traum vom richtigen Leben träumt.
Der Autor Ewald Arenz kam 1965 in Nürnberg zur Welt und studierte englische und amerikanische Literatur und Geschichte. Seit Beginn der 1990er Jahre ist er als Autor tätig und hat neben einigen Glossen und Kindergeschichten auch Theaterstücke und historische Kriminalromane. Er ist mittlerweile einer der produktivsten und erfolgreichsten Schriftsteller Süddeutschlands, dessen Gesamtauflage weit über 120.000 verkaufte Bücher zählt.
Leider hat es nur für 2,5 Sterne gereicht. Nur eine Geschichte hat mir richtig gut gefallen. Aber alle konnten mich von Ewald Arenz' Können überzeugen.
2,5 Sterne. Ich mag die Art wie Ewald Arenz Geschichten schreibt und 3 Geschichten haben mir auch gut gefallen....vor allem in meiner großartigen LR ♥. Leider war aber gerade die längste Kurzgeschichte so gar nicht meins...
Ich freue mich aber auf Weiteres von Ewald Arenz.
This entire review has been hidden because of spoilers.
??? :D Ich glaube, das war einfach nicht mein Vibe :D
Eine Urlaubsliebe: Ganz nett, aber nichts weltbewegendes. (3*) Bücherliebe: Schon innovativer, aber ganz logisch und nachvollziehbar war es nicht. (3,5*) Mittsommerliebe: Ganz ganz große Fragezeichen über meinem Kopf :D Anfänglich gut, aber der Twist kam so plötzlich und ohne Zusammenhang?? (2,5*) Tod in Venedig: Netter Genrewechsel, die Geschichte hatte Potential, blieb aber leider sehr oberflächlich. (3,5*) Maryllis: Auch diese Geschichte hatte Potential, wurde mir aber zu schnell abgehakt. Hätte wahrscheinlich noch etwas reifen müssen. (3*) Der Traum vom richtigen Leben: Süß, aber fast zu kurzweilig. Ist nicht hängen geblieben... (2*) Der Teezauberer: WTF? Anfangs war ich noch interessiert und fand die Idee des Teezauberers total schön. Aber die Geschichte ist immer mehr abgedriftet, ohne dass ich folgen konnte... Entweder bin ich zu dumm und hab es nicht verstanden :D oder es fehlte auch hier die Logik, die mit Skurrilität überdeckt werden sollte... War mir irgendwie zu gezwungen und am Ende war ich einfach nur noch genervt :D (2*)
Alles in allem würde ich diese Kurzgeschichten nicht alle weiterempfehlen. Es sei denn, man steht auf Fragezeichen im Kopf, die nicht aufgelöst werden :D
Abschließend noch ein Zitat von wenigen, die ich verstanden habe: "Jakob", sagte er abfällig zu sich selbst, "du bist satt und hättest gern Hunger. Armer Jakob."
angefangen hat es eigentlich ganz süß - leicht, fern ab von realität, irgendwie verträumt. dann wurde es auf eine witzige weise abstrus; zum schmunzeln komisch „der teezauber“ hat mich komplett aus der bahn geworfen und mit sämtlichen fragenzeichen zurückgelassen - auf der einen seite ergibt es sinn, auf der anderen überhaupt nicht
aber das finde ich bewundernswert, weil ich über viele kurzgeschichten noch länger nachdenken werde 🌝 hatte lange nicht mehr so viele verschiedenen gefühle beim lesen
Der Titel verspricht Urlaub, und er hält, was er verspricht: dieses Buch ist Urlaub pur mit insgesamt sieben Geschichten. Die Länge variiert stark, aber Arenz weiß einfach, mit Worten ganze Spielfilme vor dem geistigen Auge aufzuführen. Ein Muss für den nächsten Sommerurlaub!
Die ersten sechs Erzählungen sind sehr schön und abwechslungsreich. Aber die letzte Geschichte, die die Hälfte des Buches ausmacht, zieht für mich die Bewertung leider nach unten.
Die Kurzgeschichtensammlung „Eine Urlaubsliebe“ von Ewald Arenz hat es mir mal wieder schwer gemacht. Eigentlich müsste ich jede Geschichte für sich bewerten und dann die Summe durch 7 teilen, doch da passt nicht zu meinem Gefühl, das ich für das Buch habe. Was eindeutig an der letzten Kurzgeschichte „Der Teezauberer“ liegt. Diese ist zum einem solang, wie die anderen sechs Geschichten zusammen und nimmt daher die Hälfte dieses Buches ein. Und zum anderen ist sie so grottig schlecht. Ich habe anfangs noch gedacht, och, das ist gar nicht schlecht, aber irgendwann konnte ich dem Autor nicht mehr folgen und wollte es auch nicht mehr. Ich habe ab einem bestimmten Zeitpunkt diese letzte „Kurz“geschichte nur noch quergelesen und hatte Angst, dass meine Mitleserinnen aus der Leserunde die Geschichte lieben könnten und nur ich sie nicht verstehe. Aber es ging allen so. Deshalb habe ich mich dazu entschieden, eine Durchschnittsbewertung für die ersten 6 Geschichten zu machen (gute 3 Sterne, eher 3,5) und dann Bewertung mit der der letzten zu addieren und durch zwei zu teilen, und kam auf eine 2,5 Sterne und das passt wesentlich besser.
Grundsätzlich lässt sich aber sagen, dass ich in jeder einzelnen Geschichte den besonderen Erzählstil von Ewald Arenz wiederentdeckt habe. Lesen ließen sie sich alle, bis auf die Letzte, schnell und gut. Die Geschichten waren alle sehr unterschiedlich, teilweise sehr abgedreht, dann wieder so, wie man sich das von Ewald Arenz wünscht. Es waren Geschichten dabei, die ich geliebt habe, die ich gefeiert habe, die mir zu abgedreht waren, die in ihrer Abgedrehtheit und Länge perfekt waren, aber es war halt auch welche dabei mit denen ich gar nichts anfangen konnte. Es war auch viele verschiedene Genre vertreten : Liebesgeschichte, Kurzkrimi, Dystopie, Fantasy und eine Kurzgeschichte erinnerte mich eine Weile an eine Kurzversion von „Der große Sommer,“ so dass ich schon dachte, dass Ewald Arenz seinen Erfolgsroman hieraus entwickelt hat. In dieser Sammlung sind alte und neue Kurzgeschichten von Ewald Arenz enthalten und gerade bei den älteren Geschichten hatte ich ein wenig das Gefühl, dass er sich ausprobieren wollte, probieren wollte, in welche Richtung seine Geschichten gehen sollten.
Ich hoffe sehr, dass die andere Kurzgeschichtensammlung, die Familiengeschichten (alle aus einer Familie) enthält, mir wieder mehr zusagt. Das war zum Teil echt so gar nix für mich. Schade!