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Sintflut

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Die ehemalige Polizistin Marlene Adler lebt mit ihrem Mann in Erlangen. Eines Tages bekommt sie einen Brief von ihrer Schwester Paula aus Rumä Die Archäologin hat auf einer Forschungsreise durch die Karpaten eine Sammlung alter Figuren entdeckt. Es sind die ältesten Artefakte, die je gefunden wurden, und sie erzählen die wahre Geschichte der Sintflut. Um die kostbaren Stücke vor Dieben und dem korrupten Staatsapparat zu schützen, ist Paula untergetaucht. Sie plant, die Figuren mit Marlenes Hilfe den Vereinten Nationen zu übergeben.Viele Gefahren und böse Überraschungen warten auf die beiden Frauen, doch die schlimmste von allen lauert zu Hause.

Paperback

Published January 1, 2007

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Profile Image for Berengaria.
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November 30, 2020
Ein Regionalkrimi (Franken/Nord Bayern) gedankenlich auf die nächste logische Stufe weitergesponnen: Regionalkrimi goes international!

Empfohlen für Fans von: Regionalkrimis, Steinzeitkulturen, "Nacht-und-Nebel" Abenteuern, Osteuropa, und schleimigen Akademiker, die es besser wissen sollen.

Nirgendwo im Klappentext steht, dass dieser Roman ein Regionalkrimi ist, obwohl das von den ersten Seiten unübersehbar ist.

Nicht nur die genauen Beschreibungen der Universitätstadt Erlangen, die kurzen Kommentare zum fränkishen Dialekt, und die kauzigen Akademiker verraten es, sonder auch der Schreibstyl und wo die Autorin ihr Augenmerk hinrichtetet, nämlich auf kleine lokale Details. In Erlangen verweilen wir aber nur lange genug, um "bassd scho" zu sagen, denn das Abenteur ruft! Und zwar nach Rumänien, wo die Autorin genau so detailversessen weiter erzählt, und das Abenteur so richtig los legen kann.

Vom Gedankengang erscheint mir's sinnvoll. Denn, Lokales war gestern, nicht? Wir leben mitten in der EU und sind vernetzt wie sonstwas. Frau Schulze hat einfach den nächsten logischen Schritt in der Buchgattung Regionalkrimi genommen: Regional is International!

Im Roman geht es um einen verlorenem Schatz aus der Steinzeit, und das rumänische Dorf, das das Geheimnis des Schatzes seit Tausenden von Jahren hütet. Ist das ein bisschen weit hergeholt? Ja. Ist es spannend? Du, das Tempo wird über 200 Seiten kaum gedrosselt. Ist das Buch zu empfehlen? Ich sag' nur eins: Urlaubslektüre. Vergiss deine Sonnenmilch nicht.

Nur eine Sache passt nicht ins Bild: die Hauptfigur. Normallerweise, werden in Regionalkrimis die Schnüffler und ihr Leben weit in den Vordergrund gestellt, die Handlung kommt erst an zweiter Stelle. Nicht im "Sintflut". Hier kann man, auch nach dem Lesen, nur wenig über M. Adler als Persönlichkeit sagen, denn die Handlung nimmt fast den ganzen verfügbaren Raum ein. Das ist nicht unbedingt schlecht, aber wenn man es geniesst, sich in der Hauptfigur hineinzuversetzen, wird es hier nicht klappen.

Für ein Regionalkrimi, ist dieser gar nicht (so) schlecht!


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