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Kunst als fraktales Spiel: Potentiale der Kommunikation in den Romanen Alfred Anderschs (Studien zur deutschen und europäischen Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts)

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Die Freiheit des Individuums gilt als zentraler Begriff im Werk Alfred Anderschs. Die Arbeit rehabilitiert diesen Begriff, der in der Forschung häufig als Gegenbild zur sozialen Wirklichkeit verstanden wurde, als Basis eines in sich stimmigen Kunst- und Weltverständnisses. Unter Zuhilfenahme rezeptions- und kommunikationstheoretischer Modelle wird aufgezeigt, wie der Schriftsteller Andersch in seinen Romanen Sansibar oder der letzte Grund, Die Rote, Efraim und Winterspelt mit den Individuen umgeht, deren Freiheit er postuliert. Das Ergebnis ist ein Realitätsverständnis, in dem aktive Kunstrezeption, sprachliches Handeln und Sozialverhalten in wechselseitiger Verantwortung als selbstähnliche Facetten einer komplexen fraktalen Welt individueller Freiheit deutlich werden.

202 pages, Paperback

First published January 1, 2004

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Michael Hesse

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