"Der blaue Vogel" erinnert mich auf viele Weise an Dörte Hansens "Altes Land." Beide Romane spielen im Norden von Deutschland und haben sehr komplexe Figuren, die an Traumata leiden. Der Bauernhof steht immer im Hintergrund und bedeutet viel für die Hauptfiguren. Im großen und ganzen hat mir die Geschichte gefallen. Der Roman war aber viel zu lang. Viele Details waren meiner Meinung nach nicht nötig. Sie lenkten immer von der Handlung ab.
Ein Roman, der in der Nachkriegszeit seinen Anfang nimmt und die Geschichte einer Familie auf einem Gut in Holstein erzählt. Ich fand es gut geschrieben und durchaus anspruchsvoller als so manchen Pilcher-Roman. Neben dem Familiendrama ist natürlich auch eine Liebesgeschichte dabei. Gute Unterhaltung für verregnete Sommerferien!