Zwei Söhne hat der Jochbauer, Hannes, den Hoferben, und Anselm, der Ingenieur werden will. Zwischen den beiden Brüdern steht Zilli, die dem Hoferben das Jawort gibt, da ihr Sinnen und Trachten nur dem Besitz gilt. Und doch, als ihre Ehe nicht das erhoffte Glück bringt, als sie Anselm in dessen Ferien wieder gegenübersteht, da erkennt sie, daß Besitz allein nicht das Begehrenswerteste des Lebens ist. Verzweifelt wehren Zilli und Anselm sich gegen die Wogen der gegenseitigen Zuneigung, die sie zu überfluten drohen wie die Wasser des Alpbachs, der von Zeit zu Zeit über die Ufer tritt und Unheil und Untergang bringt. Droht auch den Menschen auf dem Jochhof Unheil und Untergang? Hans Ernst hat mit diesem Buch einen schicksalsschweren Roman in die Hände der Leser gelegt, die das verhängnisvolle Geschehen mitfühlen und miterleben