Neurowissenschaftliche Untersuchungen zum Verstandnis von Traumen, wie etwa der Nachweis, dass Traume als intensivierte Tagtraume verstanden werden koennen, regen an, sich mit ahnlichen Ideen in alteren Traumtheorien neu auseinanderzusetzen, so zum Beispiel mit denen von C. G. Jung. Dabei gilt es, Verbindungen herzustellen und herauszuarbeiten, wie dieser imaginative Blickwinkel den Umgang mit Traumen beeinflusst und umgekehrt. Verschiedene Aspekte des Traumens, auch die, die geheimnisvoll bleiben, werden an Beispielen aus der Psychotherapie veranschaulicht.