Mit „Jumping Heart: Never stop dreaming“ ist die gleichnamige Reihe von Autorin Chloe Jackson in die dritte Runde gegangen.
Dieser 3. Teil erzählt die Geschichte des von Schuldgefühlen geplagten Pferdehofbesitzers Flynn und der jungen, vom Schicksal gebeutelten Pferdetherapeutin, Dakota.
Die erste Begegnung zwischen Flynn und Dakota könnte Schicksal gewesen sein.
Das Wiedersehen auf Flynns Hof kommt für beide ziemlich überraschend,
zumal es Flynn grämt, Dakota erneut gegenüber zu treten.
Außerdem sorgt Dakota mit ihrer körperlichen Einschränkung für mächtig Wirbel auf dem Hof.
Nicht nur Flynn ist misstrauisch, ob sie der Aufgabe das misshandelte Pferd zu helfen, wirklich gewachsen ist …
Das Cover fügt sich erneut gut in die Reihe ein.
Es ist toll anzuschauen und lädt zum Träumen ein!
Ich bin kein Pferdenarr, aber wie Chloe Jackson ihre Liebe zum Schreiben mit ihrer Liebe zu Pferden verbindet, ist wirklich lesenswert.
Daher habe ich mich auch sehr gefreut, diese Reihe weiterhin verfolgen zu dürfen.
Der Schreibstil ist angenehm und leicht.
Abwechselnd taucht man in die Perspektiven von Flynn und Dakota ein,
und erlebt ihre Geschichte so hautnah mit.
Nach dem tragischen Verlust seines Bruders, und nachdem er Hals über Kopf zum Besitzer eines Pferdehofs wurde,
musste Flynn erst seinen neuen Lebensweg finden.
Doch die Ereignisse der Vergangenheit lassen ihm keine Ruhe.
Er ist von Schuldgefühlen geplagt, zieht sich oft zurück,
und wirkt manchmal gar ein wenig unwirsch.
Es gab einen Punkt in seinem Leben, da war er ganz unten.
Doch nun bemüht sich Flynn seinem Leben neuen Glanz zu geben.
Auch Dakota musste bereits einen schweren Schicksalsschlag hinnehmen.
Doch obwohl, sie beinah wirklich alles verloren hat,
lässt sie sich nicht unterkriegen.
Ihr starke Persönlichkeit und ihr kämpferisches Ich sind bewundernswert!
Die Hintergründe zur Geschichte von Dakota und Flynn fand ich sehr spannend und berührend, besonders der Grund ihrer ersten Begegnung.
Dabei ist es fast schon wieder ein bisschen schade, dass dieser im weiteren Verlauf kaum Anklang fand.
Die Handlung findet hauptsächlich auf dem Pferdehof statt.
Daher sind auch alle bereits bekannten Gesichter wieder mit dabei.
In gewisser Weise ging es dabei manchmal mehr um die Nebenprotagonisten, als um Flynn und Dakota.
Ein paar wirklich niedliche und vertraute Szenen zwischen ihnen gibt es aber doch.
Obwohl ich die Geschichte wirklich gerne gelesen habe,
muss ich bemängeln, dass Dakotas Handicap oft unbewusst unter den Tisch fiel. Es waren so kleine Andeutungen, wie „ich blieb stehen“, oder „sie geht hinaus“. Man liest wahrscheinlich oft drüber hinweg, aber die Wortwahl fand ich nicht immer passend gewählt.
Im Großen und Ganzen hat mir die Geschichte von Dakota und Flynn gut gefallen.
Auch wenn ich ein paar mehr Emotionen erwartet habe.
Insgesamt, war sie aber doch sehr süß und beschaulich.
4 von 5 Sterne.
Ich bedanke mich recht herzlich bei Chloe Jackson für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!