Marianne Gilbert Finnegan was born in Germany just before Adolph Hitler was elected Chancellor. Her Jewish father, Robert Gilbert, was a well known song writer and poet; her mother, a singer, came from a Lutheran family. By Nazi decree, the mixed marriage
Bei diesem Buch handelt es sich um eine autobiographische Erzählung, ein Erfahrungsbericht. Marianne Gilbert wird in den 30er Jahren in Berlin geboren. Da ihr Vater Jude war, und sie somit in der Definition der Nazis eine Halbjüdin, flieht die Familie aus Deutschland. Am Ende landen sie in New York. Von da an dreht sich das Buch um das typische Aufwachsen einer Jugendlichen, gespickt mit Bemerkungen darüber sich nirgendwo zugehörig zu fühlen, die aber nie tief ausgeführt werden. Zwischendurch gibt es immer wieder Absätze, die beschreiben, was zur gleichen Zeit in Deutschland passierte, diese werden jedoch selten in die Geschichte aufgenommen und genutzt um zu berichten, wie es den geflohenen Juden damit ging soetwas zu hören und zu lesen. Vielleicht war die Autorin damals zu jung um das alles zu verstehen, sie sagt selbst die Gespräche der Erwachsenen interessierten sie als Kind und Teenager nicht und was in Deutschland geschah, konnte sie sich nicht wirklich vorstellen. Stattdessen erfahren wir also von ihren Sommerurlauben und Freundschaften und den Ehekonflikten der Eltern. Deren Probleme und ihre Erziehung haben große Auswirkungen auf die jungen Marianne und manchmal hatte ich beim Lesen etwas Mitleid mit ihr. Was mir etwas gefehlt hat,war der tiefere Einblick in die Umstellung in das neue Leben. Die Autorin bringt immer mal wieder kleine Beispiele, zu denen sie dann in 1-2 Sätzen darauf eingeht, dass man sich ausgegrenzt oder diskriminiert gefühlt hat, aber dann springt sie schon wieder zum nächsten Thema und verpasst - für mich - damit die Chance dem Buch die Tiefe zu geben, die es haben und vermitteln könnte.
Ein doch eher seichtes Buch, das weniger über die Exilszene erzählt als ich erhoffte. Vielleicht ein interessantes Buch für Amerikaner, die weniger mit dieser Zeit vertraut sind. Mich hat es gelangweilt.
Not a "must-read" but a "want-read" for a long time. Unfortunately, it's not really well written. The biographical parts have no connection to the political parts. Content, even phrases are repeated. What I like: to learn more about day-to-day life in 1940s New York City.