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Rolle dich schmerzfrei: Das Faszien-Rollen nach Liebscher & Bracht

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Starkes Bindegewebe – weniger Schmerzen Viele Menschen leiden an Verspannungen, Bewegungseinschränkungen und dauerhaften Schmerzen. Die Ursache hierfür liegt meist in den Muskeln und Faszien. Die bekannten Schmerzspezialisten Liebscher & Bracht haben eine Methode entwickelt, mit der sich Patienten mithilfe von gezielten Bewegungsübungen und Faszien-Rollen bei den meisten Schmerzen selbst helfen können. Der effektive Weg zur Selbsttherapie – ohne Medikamente oder Operationen. Dieses Buch ist bereits unter dem Titel »Faszien-Rollmassage« (mit DVD) erschienen und liegt nun in einer aktualisierten Taschenbuchausgabe vor (ohne DVD) – inklusive kostenfreiem Zugang zum Online-Video-Bereich mit allen Übungen des Buches.

Perfect Paperback

Published January 28, 2019

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Petra Bracht

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Profile Image for Ismija.
143 reviews
April 17, 2025
Es mag sein, dass man bei Rückenschmerzen oder anderen muskulären Beschwerden – eventuell auch bei faszialen Problemen – durch gezieltes Ausrollen Linderung erfahren kann. Doch bei Migräne ist das eine ganz andere Ausgangslage. Ich halte es für äußerst fahrlässig, wenn ein promovierter Mediziner behauptet, man könne sich bei Migräne „schmerzfrei rollen“. Solche Aussagen sind nicht nur unzutreffend, sondern potenziell gefährlich. Bereits im ersten Kapitel wird diese These aufgestellt – und ich finde das völlig unhaltbar. Migräne ist eine neurologische, oft genetisch bedingte Erkrankung. Sie lässt sich nicht durch eine Faszienrolle oder ähnliche mechanische Maßnahmen beheben. Wer etwas anderes behauptet, verkennt die Komplexität dieser Krankheit und verharmlost das Leiden der Betroffenen.

Zusätzlich irritiert die massive Bewerbung im Vorfeld über soziale Medien, die einen evidenzbasierten und innovativen Ansatz suggerierte – und dann gleich zu Beginn des Buches eine Eigenwerbung für ein weiteres Buch platziert. Das wirkt nicht nur unprofessionell, sondern untergräbt auch die Glaubwürdigkeit des gesamten Inhalts. Gerade bei einem so sensiblen Thema wie Migräne hätte ich mir mehr wissenschaftliche Sorgfalt und weniger marktorientierte Inszenierung gewünscht.
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