Jump to ratings and reviews
Rate this book

Die Google-Gesellschaft

Rate this book
Diskussionen zur Wissensgesellschaft gibt es viele, konkrete Bilanzen nur wenige. Dabei ist Zu Beginn des 21. Jahrhunderts ändert sich der Umgang mit Wissen radikal. Wie wir Wissen heute entwickeln, verändern und verbreiten, unterscheidet sich in vielfältiger Weise von früheren Formen. Der umfangreiche Band liefert eine aktuelle Bestandsaufnahme der verschiedenen Dimensionen der internetbasierten Wissensgesellschaft. In mehr als 50 Beiträgen ziehen Praktiker, Journalisten und Wissenschaftler Bilanz für Politik und Ökonomie, für Bildung, Medien und Kunst und gleichen dabei Diskussion und Wirklichkeit miteinander ab.

Paperback

First published May 1, 2005

Loading...
Loading...

About the author

Unknown .

3,226 followers
Do NOT add books to this profile

Books can be attributed to "Unknown" (no period) when the author or editor (as applicable) is not known and cannot be discovered. If at all possible, list at least one actual author or editor for a book instead of using "Unknown".

Books whose authorship is purposefully withheld should be attributed instead to Anonymous.

Ratings & Reviews

What do you think?
Rate this book

Friends & Following

Create a free account to discover what your friends think of this book!

Community Reviews

5 stars
1 (20%)
4 stars
2 (40%)
3 stars
0 (0%)
2 stars
1 (20%)
1 star
1 (20%)
Displaying 1 of 1 review
Profile Image for Bettina.
7 reviews
September 1, 2018
Ich hatte mir von dem Buch wesentlich mehr versprochen, vielleicht wegen der interessanten Analysen der Digitalisierung, die man anderswo liest. Hier habe ich auf 400 Seiten ehrlich nicht einen originellen, bemerkenswerten Gedanken gefunden und sogar kaum Fakten, die mir neu waren.

Größtenteils wurde mir das Internet erklärt, oft von jungen Akademikern, die ihre Beschreibung der Wirklichkeit in den Begriffen, die sie gerade im Studium gelernt hatten, offenbar schon für ausreichend hielten (ein typischer Fehler von Bachelor- und Masterarbeiten und auf diesem Niveau bewegen sich diese Beiträge auch). Oder von Bloggern und "Netzjournalisten", die glaubten, andere Leute wüssten tatsächlich nicht, was das Internet (oder der Computer an sich) ist, und es deshalb einfach noch einmal erklärt haben. Leider verschwendete Zeit und schade für die wenigen zumindest akademisch ordentlichen, wenn auch uninspirierten Beiträge, die in dieser Gesellschaft leben müssen.

Man könnte das Buch damit verteidigen, dass es schon zehn Jahre alt ist, aber auch 2007 brauchten wir diese Art von Geschwafel, wenn ich mich recht erinnere, nicht mehr. Zudem kann man zehn Jahre später gut überprüfen, ob hier jemand gut genug hingesehen hat, um Trends zu erkennen, wie etwa die spätere Dominanz von Facebook, Instagram und dem Internet als Unterhaltungsmaschine. Das ist gar nicht der Fall. Stattdessen wird lamentiert, dass Google zunehmend die dominierende Suchmaschine ist, was sich im Nachhinein als vergleichsweise harmlose Entwicklung erwiesen hat.

Der insgesamt überhebliche Ton, vor allem angesichts des nichtssagenden Inhalts, spiegelt sich oft in den offenbar selbstverfassten Bibliographien wider ("landete eher semi-freiwillig in den Untiefen der New Economy", "Netzwerker", "Öffentlichkeitsarbeiter", "führt ein ausschweifendes Musiker-, Autoren-, Fotografen- und Studentenleben").

Ganz unverzeihlich sind die ständigen Grammatikfehler, vor allem Kommafehler, von denen es auf jeder Seite mindestens einen gibt. Da hat der Korrektor (Herausgeber?) offenbar Fehler in Beiträge eingebaut, die vorher nicht vorhanden waren, denn die Kommafehler sind immer dieselben. Peinlich.
Displaying 1 of 1 review