Kommunikation mit den Bürgern - zunehmend Schwerpunkt der voranschreitenden europäischen Integration? Die Entwicklung der PR der Europäischen Kommission beschreibt bis hinein in die neunziger Jahre nicht den Einsatz als Mittel zur Förderung demokratischer Legitimation, sondern vielmehr die Geschichte eines versäumten Dialoges. Unter Einsatz einer Vielzahl von Schaubildern schildert und analysiert das Buch Konzepte, Strukturen, Umsetzung und äußere Einflüsse der Kommissions-PR von 1952 bis 1996. Die Merkmale, Faktoren und Ursachen des versäumten Dialoges verweisen dabei nicht nur auf interne Schwächen bei der Kommission, sondern letztlich auf die bürgerferne Anlage der Integration insgesamt.