Das Anliegen dieser Übersicht ist es, mit einfachen Worten zu vermitteln, was jemand gern von seinem Arzt wissen möchte, wenn er selbst oder über Angehörige mit dem Thema Parkinson-Erkrankung konfrontiert wurde. Es wurde versucht, in Kürze und verständlich die wichtigsten Punkte zu dieser häufigen Erkrankung zusammenzufassen. Wir leben in einer Zeit, in der sich jeder die gesuchten Informationen aus dem Internet holen kann, zumal Arzttermine immer schwerer zu bekommen sind und viele Menschen immer mehr Eigenverantwortung für ihre eigene Gesundheit übernehmen wollen und müssen. Aus diesem Grund wurden ein Selbst-Fragebogen und eine Anleitung zur Selbst-Untersuchung integriert, die ich aufgrund meiner langjährigen Erfahrung als Neurologin auch für einen Laien nützlich und durchführbar halte. Diese Instrumente können ein Gespräch, die eingehende Beurteilung und Beratung durch einen Facharzt selbstverständlich nicht ersetzen. Aber vielleicht können sie die lange Wartezeit auf den Arzttermin überbrücken und die Lücken des kurzen Arzt-Patienten-Kontaktes füllen. Ein Feedback der Leser heiße ich ausdrücklich willkommen, die Aufklärung von Patienten ist mir ein wichtiges Anliegen, wofür die Zeit im Alltag eines Arztes oft nicht reicht. Auf die Verwendung von Fachwörtern wurde z.T. bewusst verzichtet, um das Lesen zu vereinfachen. Lediglich diejenigen lateinischen und griechischen Begriffe, die auch im Leben eines Parkinson-Patienten häufig auftreten könnten, wurden aufgegriffen.