Mir hat dieses Buch gut gefallen, allerdings würde ich es nicht als spannenden Krimi empfehlen. Die Krimihandlung spielt meines Erachtens gar nicht so eine große Rolle bzw. läuft ein wenig nebenher. Es ist ein ruhiger Krimi. Viel Raum nehmen die Sprache und das französische Setting ein. Die Sprache wirkt ein wenig altmodisch bzw. „vornehm“. So, wie hier zum Teil im Roman kommuniziert wird, würden wohl die wenigsten miteinander sprechen. Viel Raum nimmt auch die französische Esskultur ein. Mich hat die Geschichte durchaus gut unterhalten können, allerdings empfand ich einige Passagen als zu langatmig und hätte mir hier ein wenig mehr Spannung gewünscht. Ich gebe dem Buch somit 3 ½ Sterne.
Peter Smith wird eines Tages im Amphitheater von Arles niedergeschlagen und als er aufwacht liegt er unter einem Toten Mann. Er wird noch ein weiteres Mal ohnmächtig und als er das nächste Mal zu Bewusstsein kommt landet er im Krankenhaus, wo er nicht untersucht wird und mit ein paar Tabletten nach Hause geschickt wird. Soweit die Ausgangslage. Leider konnte mich dieses Buch so gar nicht überzeugen. Ich habe zu Peter Smith überhaupt keine Zugang gefunden und als er er einen Mann aus einer Kneipe brutal verhört, war es bei mir ganz vorbei. Gut der Mann hat versucht ihn einzuschüchtern, trotzdem fand ich die Aktion total überflüssig. Irgendwie wirkte das wie James Bond, der plötzlich gegen Kleinstkriminelle ermittelt, als würde das Ende der Welt bevorstehen. Zusätzlich waren mir die Orts- und Personenbeschreibungen zu ausschweifend. Bis ca. einem Fünftel des Buches habe ich durchgehalten, danach habe ich es nur noch überflogen, weil mich der Fortgang tatsächlich kaum interessiert hat. Schade, ich hatte mir hier mehr erhofft. Für mich war das Buch leider nichts.
Satisfying, French/English characters in a French town with a prominent Roman history. I like the different influences and the plot moves along. I love learning about new areas and their people as well as trying to solve the mystery in the new context.
Der Waliser Peter Smith lebt seit einigen Jahren im Ruhestand in Arles, er schreibt an einem Buchprojekt. Eines Tages wird er beim Verlassen der Stierkampfarena niedergeschlagen und wacht auf unter einem toten Mann auf. Als er ins Krankenhaus gebracht wird, erfährt Smith, er sei gestolpert – von einem Arzt, der einen anderen Namen nennt, als auf seinem Kittel steht. Und von einem Polizisten, der auch nicht ganz zur Situation passt, erfährt er, dass der Tote, Robert DuGresson, einem Herzinfarkt erlegen sei. Das würde schon einen harmlosen Ruheständler verwirren. Doch von Smith erfährt man als nächstes, dass seine Vergangenheit wohl nicht so harmlos war. Dann bittet ihn die Witwe um Unterstützung mit den denkwürdigen Worten: »Monsieur Smith. Wie Ihnen aufgefallen sein dürfte, bin ich keine trauernde Witwe. Mein Gatte war ein Schwein, und er ist mir jetzt, da er tot ist, ebenso egal wie zu Lebzeiten.« S. 33
Übernommen von der Piper-Webseite: „Anthony Coles lebt, genau wie seine Hauptfigur, seit einigen Jahren in Arles. Und genau wie Peter Smith ist auch er Kunsthistoriker, der an renommierten Universitäten auf beiden Seiten des Atlantiks unterrichtet hat. Für den Geheimdienst war er allerdings nie tätig, sondern, etwas prosaischer, auf dem internationalen Wirtschaftssektor. Er hat zwei erwachsene Töchter und einen Windhund namens Arthur. »Ein Gentleman in Arles – Mörderische Machenschaften« ist sein erster Roman.“
Anthony Coles lässt seinen Peter Smith zelebrieren, wo beide leben, in den Spaziergängen, den Fahrten, den Landschaftsbeschreibungen und vor allem dem Essen (Warnung: kein Buch, wenn man danach einkaufen gehen will ;-) Darüber hinaus ist der Krimi im Wesentlichen in der Tradition eines „Whodunnit“ geschrieben mit Actionszenen, der Vergangenheit von Smith geschuldet. Die Darstellung ist inhaltlich oberhalb vieler Werke des Genres, mit Hintergrundwissen zur Kultur, zu Weinen, zur IT, zu…ja, Coles und Smith haben Wissen, ohne dabei Besserwisser zu sein. Smith ist ernüchtert, ohne Vertrauen in Institutionen, mehr verärgert darüber, zum Besten gehalten zu werden, als gar von Moral getrieben. Im zur Seite stehen Windhund Arthur und Freund Gentry, meine Lieblingscharaktere, und natürlich gibt es auch eine Frau mit einem Geheimnis. Insgesamt ein Lesevergnügen, das nicht nur Lust auf die Provence machte, sondern auf mehr zu den Akteuren – sonst wecken Provence-Krimis bei mir nur die Reiselust und sind, im Gegensatz zu diesem Krimi, eher „nett nebenbei“.
Was nicht passte: Kleinkram. Es heißt, Smith sei 65, an anderer Stelle, er sei Jahrgang 1952 (der passende Wein!). Das hieße, es ist gerade 2017. Und im Buch wird geschrieben von gängigen Windows-NT-Betriebssystemen (S. 90) – 2017??? Übersetzt doch einfach „gängige Betriebssysteme“ oder, ganz wagemutig, Microsoft-Betriebssysteme. Die restlichen IT-Begriffe passen auch eher in die Jetzt-Zeit als in die von NT. Dafür hat man sich für die, ich bitte um Entschuldigung, bescheuerte Anlehnung an den Towles-Roman, „A Gentleman in Moscow“ entschieden. Das hat der Text nicht nötig, es wäre auch das völlig falsche Genre. Und hier google ich wie immer – was war das vorher? Interessant: Im Original scheint es sich um den Titel „A Retirement Disturbed“ von 2013 zu handeln, vielleicht wurden die Jahre angepasst in der deutschen Übersetzung? Immerhin erfahre ich, dass es noch „An Incident at Beauduc“ und „The Albanian Adventure“ in mein Leseregal schaffen werden, egal, was für Titel man denen antun wird.
Zu 5 Sternen aufgerundete 4 1/2 Sterne, weil mich hier vor allem auch der Schluss überzeugte.
Eigentlich wollte der gebürtige Engländer Peter Smith seinen Ruhestand mit seinem Hund Arthur in Arles mit Blick auf die Stierkampfarena genießen. Doch dann fällt im genau dort eine Leiche auf den Kopf und die Erklärung der Polizei stimmt nicht mit seinen Erinnerungen überein. Als die schöne Witwe des Toten mit ihm Kontakt aufnimmt, übernimmt er einen heiklen Auftrag. Es soll nicht der einzige bleiben. Plötzlich hat Smith sehr viel zu tun und gerät mitten in ein Netz von Intrigen und Verschwörungen hinein. Doch dank seiner Erfahrungen aus der Vergangenheit meistert er die teils gefährlichen Situationen in seiner distinguierten und höflichen Art meisterhaft. Es entwickelt sich eine eher ruhige Geschichte, die hauptsächlich aus Smith‘ Nachforschungen, Treffen mit seinen Auftraggebern und gutem Essen besteht. Trotzdem wurde es mir nicht langweilig, obwohl einige Passagen etwas zu ausschweifend beschrieben waren. Man lernt auf seinen Spaziergängen mit Arthur die Gegend kennen und kann mit beiden die kulinarischen Delikatessen der Provence genießen. Smith ist ein ruhiger, zurückgezogen lebender Mann, was aber täuschen kann. Er tritt seinen Gegnern sehr höflich und eloquent entgegen und lässt sich nicht aus der Ruhe bringen, was diese natürlich verunsichert. Am Ende zeigt er dann doch noch, was von seinen Fähigkeiten aus der Vergangenheit übriggeblieben ist. Bei der Lösung des Falles ist ihm sein bester Freund Gentry aus alten Zeiten eine sehr große Hilfe. Auch die anderen Charaktere sind sehr gut beschrieben. Die angeblich Guten haben mehr zu verbergen als gedacht, die Bösen werden plötzlich ganz zahm. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Der Autor schreibt sehr liebevoll von der Provence und dem Essen und man merkt, dass er dort lebt und es genießt. Ich hatte sehr unterhaltsame Lesesunden und gebe daher eine klare Leseempfehlung.
I thoroughly enjoyed this book. The pacing of the story was great. The description of Arles, locale, restaurants, and way of life are an added bonus. The best thing about the book is that the author has so knowledge to share. This is a step up from the mass market churn. Totally appreciate a great absorbing story.
I liked the fact that it‘s a bit different than the usual French commissaire story. But I think it would‘ve been better if the author didn‘t explain so much.
Ein Gentleman in Arles – Mörderische Machenschaften, der erste und sehr gelungene der gelungene Auftakt zur bislang dreiteiligen Provence-Krimi-Reihe des britischen Autors Anthony Coles wurde bereits im Juni 2019 im Piper Verlag veröffentlicht.
In seinem provenzalischen Kriminalroman rund um den britischen Ruheständler Peter Smith, der auf ein bewegtes Leben als Unternehmensberater, Lehrer für Kunstgeschichte und britischer Geheimdienstler zurückblickt, wird dieser unverhofft & unbeabsichtigt beim Besuch des Amphitheater in einem mysteriösen Mordfall verwickelt. Dabei wollte es sich der Ruheständler doch einfach im pittoresken Arles gut gehen lassen und träumte von Ruhe, sonnigen Tagen, gutem Essen & ein wenig Muse um sein angefangenes Buchprojekt zu beenden. Bereits misstrauisch geworden, ist es mit der erhofften Ruhe ganz vorbei als in die Witwe des Ermordeten ihn um Hilfe bittet., denn nun beginnt Peter Smith zu ermitteln.
Neben sehr lebendigen & anschaulichen Beschreibungen der Provence & der Atmosphäre in Arles fängt der Autor das herrliche Flair der malerischen südfranzösischen Gegend ein und zeichnet ein wunderschönes Lokalkolorit. Der Leser kann die wunderschöne Landschaft der Provence vor seinem inneren Auge sehen und sicherlich läuft dem ein oder anderen auch das Wasser im Munde bei all den vertretenen kulinarischen Köstlichkeiten zusammen. Für mich ein ganz besonderes Lesegefühl, denn die Kriminalgeschichte, aber auch die Beschreibungen von Land, Leuten und Lebensgewohnheiten lässt genug Raum für eigene Gedanken.
Nach dem fesselnden und spannenden Einstiegt entwirft Anthony Coles einen mysteriösen Kriminalfall, der sich in seiner Geschwindigkeit dem Lebensgefühl der Provence anpasst und sich in ruhigem Tempo, aber stetig weiterentwickelt. Er lässt in das Leben und die Gewohnheiten von Peter Smith eintauchen. Die ruhige Art des Ermittlers und seine abgeklärte Art der Ermittlung, aber auch seine sehr pragmatische Sicht auf die Dinge passen perfekt zur Romanfigur Peter Smith und lassen diesen authentisch erscheinen. Dem Autor ist es dabei auch sehr gut gelungen die Nebenfiguren in Abhängigkeit ihrer Rolle ebenfalls glaubwürdig und lebendig zu beschreiben.
Auch wenn sich die Handlung insgesamt in einem eher gemächlichen Tempo entwickelt, versteht es der Autor sie abwechslungsreich, unterhaltsam und spannend zu gestalten, so dass zu keiner Zeit Langeweile aufkommt, denn die Aufklärung des Falls steht zu jedem Zeitpunkt im Vordergrund. Gegen Ende kommt es zu einigen unerwarteten Wendungen und der Spannungsbogen nimmt merklich an Fahrt auf und erfährt seinen Höhenpunkt ein einer mitreißenden, actionreichen Szene.
Sowohl der Kriminalfall selbst als auch seine Auflösung sind insgesamt in sich schlüssig und nachvollziehbar, auch wenn nicht alle Details erklärt werden, was es für mich aber auch nicht brauchte.
Fazit
4⭐ - für ein Provence-Krimi mit viel Humor, Spannung und feinstem britischen Charme abgerundet mit der richtigen Portion des typischen Flairs der französischen Provence & Lokalkolorit. Wie erwartet: Ein unterhaltsames & kurzweiliges Leseerlebnis zum Wohlfühlen!
Fans französischer Regionalkrimis gebe ich gern eine Leseempfehlung. Ich selbst werde die Reihe sicherlich weiterlesen, denn nach dem Lesen freue ich mich schon jetzt auf einen weiteren Fall für Peter Smith, einigen liebgewonnenen Charakteren und manch einer interessanten Nebenfigur ebenso wie darauf noch weitere Details über Land & Leute und das Leben in der Provence zu erfahren.
Ganz herzlichen Dank an den Autor, den Verlag sowie Netgalley.de für das zur Verfügung stellen des E-Book Rezensionsexemplares.
Inhalt: Der gebürtige Waliser Peter Smith verbringt seinen Ruhestand im französischen Arles. Er genießt zusammen mit seinem Hund Arthur das geruhsamen Leben in der Provence, bis er nach einem Besuch der Stierkampfarena niedergeschlagen wird. Als er aus seiner Bewusstlosigkeit erwacht, entdeckt er die Leiche eines Mannes…
Meine Meinung: Leider konnte mich dieser Krimi nicht überzeugen, so dass ich ihn nach gut der Hälfte abgebrochen habe. Ich hatte mir recht viel von dem Buch versprochen, das mir durch sein hübsches Cover direkt ins Auge gesprungen ist. Titel und Kurzbeschreibung ließen mich einen etwas "schrulligen" Engländer erwarten, der durch Zufall auf ein Verbrechen stößt und dieses auf unkonventionelle Art löst. In gewisser Weise trifft das auch zu, allerdings ist der Erzählstil so ausschweifend und langatmig, dass eigentlich (fast) nichts passiert. Als etwa auf der Hälfte des Buches über mehrere Seiten über den Cyberspace und sonstige IT – Problematiken schwadroniert wurde, hatte ich keine Lust mehr mich weiter mit der Lektüre zu quälen und habe aufgegeben. Der Protagonist Peter Smith blieb mir die ganze Zeit über fremd, ebenso alle anderen Charaktere. Eventuell trug auch hier der besondere, eher distanzierte, Schreibstil seinen Teil dazu bei. Einzig Windhund Arthur ist mir ans Herz gewachsen, allein schon der Name ist genial…
Fazit: Ein sehr langatmiger Krimi, der mich leider nicht feststellen konnte.
Hier fand ich einen gemächlichen Krimi; noch bin ich meiner Meinung nach nicht ganz in der Ziegruppe von Anthony Coles. Der Autor legt viel Wert auf Atmosphäre und erzählt in einem angenehm zu lesenden Schreibstil. Bestimmt empfehlenswert für alle, die es gerne ruhig und gediegen spannend mögen. Ich mag es gerne "mit mehr Pfeffer".
Den ehemaligen Geschäftsmann Peter Smith hat es nach Südfrankreich verschlagen. Mit seinem Hund Arthur, der sich nach seiner Zeit als Rennhund ebenfalls im Ruhestand befindet, lebt er im schönen Arles. Eines Abends begibt er sich in die Arena und findet sich plötzlich unter einer Leiche begraben wieder. Kurz nachdem er sich mühsam etwas aufgerappelt hat, ist schon die Polizei vor Ort und lässt ihn in das Krankenhaus am Ort bleiben. Es stellt sich heraus, dass Smith nichts weiter passiert ist, er soll sich nur ein wenig schonen. Eine Befragung durch einen Kommissar erscheint ihm zwar reichlich eigenartig, doch Peter Smith nimmt es einfach mal so hin. Erst als er wieder daheim angekommen ist, beginnt er zu überlegen, ob er sich der Sache genauer widmen soll. Als ihn die Witwe des Toten aufsucht, bestärkt sich dieser Gedanke noch.
Über den Autor dieses ersten Bandes einer soweit bekannt bisher dreiteiligen Reihe um Peter Smith ist auf die Schnelle nicht viel herauszufinden. Fast scheint Peter Smith ein alter ego des Schriftstellers zu sein, auch wenn dieser nicht mit einer ähnlichen Vergangenheit wie seine Erfindung. Smith, der froh ist, seine Vergangenheit hinter sich gelassen zu haben, wird neugierig, nachdem die Witwe - eine sehr attraktive Witwe - ihn gebeten hat, alles über den Todesfall herauszufinden. Es muss mehr dahinterstecken. Und wieso ermittelt die Polizei nur so lax? Mit Peter Smiths ruhigem Rentnerdasein ist es jedenfalls erstmal vorbei.
Eine interessante Idee ist dem Autor gekommen. Ein Pensionär läuft bei der unkonventionellen Ermittlung in einem Todesfall zu Höchstform auf, deckt nebenbei die Hintergründe weiterer Taten auf und unternimmt mit seinem liebenswerten Hund Arthur ausgiebige Spaziergänge, während derer dem Leser Land und Leute näherkommen. Allerdings geraten die beschreibenden Passagen manchmal etwas zu lang und die Erklärungen hinsichtlich der Anwendung von Computern für den Laien etwas schwer zu verstehen. Dennoch entwickelt sich die Geschichte spannend und unvorhersehbar. Insbesondere wie Smith sich mit seinen Einstellungen von einem konventionellen Detektiv abhebt ist sehr originell. Erfreulich ist auch, dass sich ein renommierter Verlag dieses bisher unbekannten Autors annimmt. Für Freunde der Provence und ungewöhnlicher Ermittler kann dieser Roman eine kleine Entdeckung darstellen.
Erscheinungsdatum 2.5.2018, gelesen im Rahmen der Netgalleychallenge im Mai 2018 als ebook (kindle)
Genre: Krimi, Lokalkrimi
Peter Smith verbringt mit seinem Windhund Arthur seinen Lebensabend in der Provence in Arles. Er genießt die lokale Küche und die lokalen Getränke (außer Wasser), bewundert die lokale Architektur und Kunstgeschichte und geht regelmäßig mit seinem Hund spazieren. Wer die Provence mag, wird die ausführlichen Schilderungen dieser Themen sicher schätzen und die entsprechendne Wege im Geiste mitgehen. Leider habe ich keinen Orientierungssinn und verlaufe mich selbst im eigenen Stadtteil. Auch habe ich bereits bei Karl May die Beschreibungen der Gegend immer großflächig überblättert. Würde ich hier genauso verfahren, wäre das Buch auf knapp die Hälfte geschrumpft.
Mr. Smith verlässt die Stierkampfarena, wird zusammengeschlagen und wacht unter einer gut gekleideten Leiche auf. Die Polizei redet von Selbstmord, die Witwe engagiert ihn für Ermittlungen und da er vor dem Ruhestand in der Finanzbranche tätig war und Erfahrungen als Hacker und mit Kunstgeschichte hat, ist er ideal für dei Ermittlungen.
Das Tempo der Geschichte ist in etwa so hoch wie die Analysegeschwindigkeit der Hackertools, ich war an vielen Stellen versucht diagonal zu lesen.
Bildreich beschrieben sind die Provence, Feinheiten und Hintergründe der Hacks, Vorlieben und Abneigungen des englischen Gentleman und seines Windhundes. Wer so etwas und ein ruhiges Erzähltempo mag, ist hier richtig, meins war diese Geschichte nicht wirklich
"Ein Gentleman in Arles" von Anthony Coles ist ein gelungener Auftakt einer Reihe. Der Leser wird direkt mitgenommen und ich hoffe, dass die offenen Fragen in den nächsten Büchern geklärt werden können. Der Autor findet genau die Mischung zwischen Spannung und Entspannung und schildert auch gut die Lebensweise der Provence. Den Krimi konnte ich nur selten aus der Hand legen und freue mich auf die Fortsetzung:
Die Übersetzung war gut und durch die leichte Sprache konnte man den Krimi auch sehr schnell lesen.
Der gentleman in Arles is der pensionierte Engländer Peter Smith der zufaellig in den Mord eines Gesschaeftsmannes in der Arena in Arles verwickelt wird. Mit viel Lokalkolorit über Strassen, Restaurants und vor allem Essen wird der Mordfall immer komplexer und verwirrender. Die schöne und elegante Witwe des Mordopfers spielt eine nicht unbedeutende Rolle. Es ist ein leicht zu lesender Kriminalroman mit viel französischen Flair und einer Prise Humor. Das Buch is zu empfehlen für alle die eine entspannende Lektüre lieben.
Ein Gentleman in Arles ist ein Krimi der einem die Wärme des Südens mit mit der Spannung der flirrenden Sommerhitze mit sich bringt vermittelt. Hauptcharaktere des Krimis sind Peter Smith und sein Hund Arthur. Smith ist Rentner und wird nach seinem Stierkampf auf unersichtliche von einem Unbekannten niedergeschlagen und wacht auf einer Leiche auf. In diesem Fall gibt es viele Rätsel und undurchschaubares was es zu lösen gilt. Spannend fand ich beim Lesen wie der Autor durch seinen Text den Leser total verwirren kann und man beim lesen die Übersicht über das gelesene verliert. Ansonsten fesseln die Rätsel und die Verwirrnisse um die Rätsel den Leser an das Buch. Dieser Krimi eignet sich nicht nur für den Sommerurlaub am Strand sondern bringt dem Leser an kühlen Herbsttagen auch das Gefühl von der Wärme des Südens mit. Sehr gelungen und kurzweilig.
Zum Klappentext: Peter Smith hat ein bewegtes Leben als Unternehmensberater, Lehrer für Kunstgeschichte und britischer Geheimdienstler hinter sich und beschließt nun, in mittleren Jahren, dem verregneten England den Rücken zu kehren und sich zusammen mit seinem Windhund Arthur im schönen Arles zur Ruhe zu setzen. Schluss mit Trubel und Nebelwetter, sein knurriges Temperament sehnt sich nach Sonne, köstlichem französischem Essen und Ruhe. Doch genau die ist ihm nicht vergönnt: Kaum hat Smith das berühmte römische Amphitheater nach einem Stierkampf verlassen, wird ihm plötzlich ein Schlag auf den Hinterkopf versetzt. Als er wieder zu sich kommt, findet er sich unter einer auffallend gut gekleideten Leiche wieder. Ohne es zu wollen, stolpert er mitten hinein in einen mysteriösen Mordfall, ein Netz aus Intrigen und eine provenzalische Verschwörung ...
Mein Leseeindruck: Mich hatte das Buchcover fasziniert und magisch angezogen, so dass ich unbedingt den Klappentext lesen musste, welchen ich spannend fand. Das Buch war auch superspannend und ich konnte es kaum zur Seite legen. Eine sehr interessante und spannende Handlung mitten in Südfrankreich, eingerahmt von jeder Menge heimischer kulinarischer Spezialitäten sowie der sehr schön beschriebenen wundervollen Landschaft geben dem Buch den richtigen Schliff. Am Ende bleibt einiges offen, so dass man auf eine gute Fortsetzung oder sogar mehrere Fortsetzungen hoffen darf.
Mein Fazit: Ein wundervoller französicher Krimi mit traumhafter Kulisse und kulinarischen Genüssen bescheren spannende Lesestunden. Ich empfehle dieses Buch sehr gerne weiter und freue mich auf eine Fortsetzung.