Der Roman um eine junge Frau, die ihre Wurzeln sucht – und die Liebe Mit viel Herz, Charme und jeder Menge New-York-Feeling! Vom beschaulichen Freiburg nach New York Rebecca reist für ein Praktikum bei einem Magazin in ihre Geburtsstadt New York. Sie lernt die Celebrity-Zwillinge Alex und Jeremy kennen und verliebt sich in den stillen Alex. Doch um als Paar eine Chance zu haben, müssen beide erst ihre Vergangenheit bewältigen... In Zeiten von Facebook, Instagram, Snapchat und Co. sind Techies wie Mark Zuckerberg die neuen Celebritys. Im hippen New York bewegt sich die junge Deutsche Rebecca zwischen dieser glamourösen Welt der Hyperreichen und der Realität des Alltags, in dem das Geld kaum für die Monatsmiete reicht. Und dennoch zeigt die aus drei Perspektiven erzählte Geschichte über Rebecca, Alex und Jeremy, dass uns Menschen alle das Gleiche die Suche nach Halt, Liebe und uns selbst.
„New York Pretty: Nur wir beide“ von Eva Pfeiffer:
Nach ihrem erfolgreichen Uni-Abschluss verschlägt es die junge Rebecca vom beschaulichen Freiburg in die Welt-Metropole New York City, wo sie sich auf die Suche nach ihren Wurzeln begibt. Durch ihr Praktikum bei einem New Yorker Magazin, lernt Rebecca die Celebrity-Zwillinge Alex und Jeremy kennen und verliebt sich in den stillen Alex. Doch nicht nur Rebecca muss erst ihre Vergangenheit bewältigen, damit die beiden die Chance auf eine glückliche Zukunft haben. Denn auch Alex und Jeremy hüten ein dunkles Geheimnis.
Aufgrund des Untertitels „Nur wir beide“ war ich zunächst überrascht, dass die Geschichte nicht nur aus der Perspektive von Rebecca und Alex, sondern auch aus der Sicht von Alex Zwillingsbruder Jeremy erzählt wird. Dass eine Liebesgeschichte nicht nur aus der Perspektive der Liebenden erzählt wird, ist doch eher ungewöhnlich. Ich finde die Idee allerdings ungemein erfrischend, da hierdurch alles etwas aufgelockert wird und der Fokus nicht zu sehr auf der Romantik liegt.
Jede der drei Hauptfiguren hat ihr eigenes Päckchen zu tragen und muss sich im laufe der Geschichte mit ihrer Vergangenheit auseinandersetzen.
Zum einen ist da Rebecca, die in ihrer Geburtsstadt mehr über ihren verstorbenen Vater erfahren möchte. Sie ist das typische Mädchen, das flügge wird und sich neu erfinden möchte. Typischerweise wird sie hierbei aber grundsätzlich von chronischer Geld-Knappheit bedroht. Rebecca ist teilweise etwas naiv und verunsichert. Zudem fand ich sie hin und wieder doch sehr wankelmütig was ihre Prinzipien angeht. So spricht sie mehrfach davon, dass sie sich von Alex nichts bezahlen lassen will, nur um sich im nächsten Moment und ohne große Diskussion von Alex einladen zu lassen. Warum sie so große Angst davor hatte ihr unbezahltes Praktikum zu verlieren, habe ich bis zum Schluss nicht verstehen können. Zum einen, da sie dafür ja kein Geld bekommen hat, zum anderen wollte sie auch nicht wirklich in diesem Bereich arbeiten. Faktisch hatte dieses Praktikum eigentlich keinerlei Wert für sie.
Alex Frey muss sich hingegen nie wieder Sorgen ums Geld machen. Er ist der ruhige, zurückhaltende der beiden erfolgreichen Frey-Brüder und agiert eher im Hintergrund, da er die Aufmerksamkeit scheut. Ein dunkles Geheimnis aus seiner Vergangenheit macht ihm schwer zu schaffen und droht die aufkeimende Liebe zu Rebecca zu zerstören.
Sein Zwillingsbruder Jeremy hingegen liebt das Rampenlicht. Der Womanizer braucht die Aufmerksamkeit wie die Luft zum atmen. Das wichtigste in seinem Leben ist jedoch sein Bruder Alex und er würde alles tun um diesen zu beschützen.
Zunächst ist mir der Einstieg in das Buch etwas schwer gefallen. Besonders zu Beginn des Buches empfand ich das Lesen der Kapitel als sehr anstrengend. Stellenweise gab es einfach zu viele Aufzählungen und unnötige Informationen, die in den Text eingebaut wurden. Hierdurch wurde der Lesefluss doch erheblich gestört. Auch wirkten die Konflikt-Dialoge zwischen Rebecca und ihrer Mutter bzw. ihrem Exfreund Sven am Anfang des Buches sehr gezwungen und statisch. Irgendwie leblos und ohne echte Emotionen und dazu noch voll von Klischees. So, als sollten schnellstmöglich alle Punkte auf einer vorgefertigten Liste abgearbeitet werden, ohne dass die Sache wirklich rund ist. An dem Punkt, als Rebecca schließlich auf die Frey-Zwillinge trifft, änderte sich jedoch etwas. Als ob plötzlich eine andere Person das Buch weiter geschrieben hätte, füllten sich die Dialoge und Charaktere mit leben und die Seiten flogen beim lesen nur so dahin. Die Geschichte an sich ist interessant und stellenweise richtig spannend. Allerdings konnten die Charaktere mich bis zum Schluss nicht zu 100% überzeugen. Mir fehlte der gewisse Funke um wirklich mit Rebecca, Alex und Jeremy mitfühlen zu können. Berührt hat mich hingegen die Beschreibung von Rebeccas New York. Und dass, obwohl ich nicht unbedingt ein Fan von solchen Millionen Städten bin.
„New York Pretty: Nur wir beide“ ist eine in Sich abgeschlossene Handlung, allerdings wäre es denkbar, dass die Autorin sich die Option noch einen zweiten Band mit Jeremy Frey als Love-Interst zu schreiben, offen hält.
Trotz der kleineren genannten Mängel ist „New York Pretty: Nur wir beide“ von Eva Pfeiffer durchaus lesenswert und erhält von mir eine klare Leseempfehlung. Insgesamt vergebe ich drei von fünf Sternen.
Wir dürfen hier einen doch recht unterhaltsamen Liebesroman zwischen Rebecca und Alex lesen. Beide haben recht verschiedene familiäre Hintergründe und so wird es während der Geschichte mitunter recht amüsant, aber auch gefühlvoll.
Rebecca kommt aus eher normalen Verhältnissen und ergattert ein Praktikumsplatz in New York bei einer Zeitschrift. Hier trifft sie auf Alex, dieser kommt aus einer eher reichen Familie und hat so aus meiner Sicht einen total anderen Hintergrund.
Die Handlung zwischen den beiden fand ich wirklich toll. Es gibt wirklich einige Überraschungen, die ich wirklich spannend fand. So kommt es auch, dass man hier noch einiges aus der Vergangenheit verarbeiten muss. Einige Dinge fand ich etwas vorhersehrbar, aber ich habe mich dennoch wunderbar unterhalten gefühlt.
Faszinierend fand ich übrigens, wie die Autorin, die Sache mit normalem Mädchen, welches sich in einen reichen Typen verliebt, beschrieben hat. Es wirkte durchaus realistisch auf mich und war auch irgendwie niedlich gemacht.
Das Setting war einfach nur genial. Ich mag ja New York sowieso, aber ich fand es einfach super, wie die ganzen Locations beschrieben wurden. Irgendwie kam hier aus meiner Sicht eine richtig tolle Atmosphäre auf.
Die Charaktere fand ich generell toll und authentisch beschrieben. Besonders Rebecca war mir auf der Stelle sympathisch und mir hat ihre Art gefallen. Auch das Zwischenspiel von ihr und Alex wurde sehr realistisch beschrieben. Wirklich gelungen.
Die Schreibweise war sehr locker und flüssig. Das Buch hat sich wirklich sehr flott lesen lassen und die Handlung wurde sehr gut verständlich beschrieben, sodass man kein Problem hat dieser zu folgen. Mir haben auch die Wechsel der Erzählperspektive während der Geschichte wirklich gut gefallen, denn so habe ich als Leser sehr viele unterschiedliche Eindrücke bekommen.
Das Cover finde ich ganz ordentlich und ansprechend gestaltet. Es passt gut zur Geschichte, finde ich.
Zur Autorin: Eva Pfeiffer, geboren 1982, studierte Ethnologie und Politikwissenschaft in Heidelberg und Wien, bevor sie begann, als Redakteurin für verschiedene Zeitungen und Magazine zu schreiben. 2017 erschien ihr Debütroman „Off the record – So schreibt man Liebe“, in dem sie ihre Erfahrungen im Lokaljournalismus verarbeitet. Ihre zweiter Roman „New York Pretty – Nur wir beide“ ist auch eine Liebeserklärung an den Big Apple. Eva Pfeiffer lebt in München.
Quelle: Verlag
Fazit: 4 von 5 Sterne. Toller, unterhaltsamer Roman.
Zugegeben, dieses Buch hatte es einfach bei mir, denn da steht groß und ganz deutlich New York im Titel. Diese sieben Buchstaben mit einem Leerzeichen dazwischen lösen bei mir seit jeher eine Faszination bei mit aus - folglich musste ich dieses Buch lesen!
Rebecca reist als Praktikantin in die Stadt, in der sie geboren wurde: New York. Die junge Frau bewegt sich in der Weltmetropole nicht nur zwischen Welten - auf der einen Seite die Hipster, die dank sozialer Medien reich geworden sind, auf der anderen Seite die Sorge, dass das eigene Geld kaum für das Nötigste in dieser teuren Stadt reicht, sondern verliebt sich auch in den zurückhaltenden Alex. Die beiden und Alex’ Zwillingsbruder Jeremy führen uns nicht nur durch New York, sondern auch durch ihre eigenen Befindlichkeiten.
Mir hat die Erzählweise der Autorin sehr gut gefallen, denn sie lässt ihren Figuren Raum, schafft durch die Perspektivwechsel mehr Tiefe und schildert die Suche junger Menschen nach ihrem eigenen Weg - und ein Stück weit auch sich selbst - sehr realistisch. Dabei verliert Eva Pfeiffer auch die Stadt nicht aus den Augen, so dass ich dank der Streifzüge ein bisschen New Yorker Luft zu schnuppern meinte… Dennoch muss ich gestehen, dass ich mit dem Roman nicht so zufrieden bin, wie ich es mir erhofft hatte. Ein wenig zu einfach fügt sich alles - Rebecca, die junge Frau aus einer deutschen Kleinstadt, die Anpassungsprobleme in NYC hat. Der stille Alex, der nach wie vor unter dem frühen Verlust der Eltern leidet, und sein Zwilling Jeremy, der das glatte Gegenteil ist: extrovertiert und stets auf der Suche nach einer Eroberung. Und zu guter letzt Chloe, die im Grunde die ordnende Hand ist… in meinen Augen fügt sich das alles ein wenig zu gekonnt zueinander.
Die Autorin versteht ihr Handwerk - nach einem etwas ruhigeren Beginn steigert sie die Geschehnisse und steuert auf ein schönes Ende zu, was durchaus auch zu begeistern weiß. Das große Plus ist vor allem ihr Gespür für die Charaktere und deren Emotionen. Wenn diese sich nur nicht ganz so reißbrettartig ergänzen würden… Ach und hey, last but not least: ein Punkt alleine geht an die Beschreibungen dieser großartigen Stadt!
Fazit: Ein netter, sehr flüssig zu lesender Roman für zwischendurch - bestens geeignet für ein paar schöne Stunden in der Sonne. Hinterher kann man dann noch ein bisschen weiter von New York träumen…
Der Klappentext hat mir gut gefallen und ich wusste sofort, dieses Buch muss ich lesen. Die Gamerszene ist gut rübergebracht worden, allerdings hätte ich mehr von Snapshat und Co erwartet. Nichts desotrotz fand ich das Buch wirklich gut. Das Rad wurde nicht neu erfunden, aber der Schrebistil mit Witz uns Spritzigkeit hat mir echt Spass gemacht: