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Kooperation und interaktives Lernen in der Ökonomie (Institutionelle und Sozial-Ökonomie / Institutional and Socio-Economics)

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Die Marktökonomie schien lange gut zu funktionieren – jedoch, wie wir heute wissen, immer auf der Grundlage und auf Kosten von anderen dem versorgungsökonomischen Bereich, dem bürgerschaftlichen Engagement der Menschen, der natürlichen Mitwelt. Wenn überhaupt, kamen die anderen Lebensbereiche neben den Märkten nur als «abgewertete Ökonomie» vor. Sie hießen «Schattenwirtschaft», «Schwarzarbeit», «Dritter oder Vierter Sektor». Schon in dieser Sprache wird deutlich – diese Bereiche galten als der Marktökonomie nachgeordnet, verglichen mit ihr als unwichtig. Heute wissen wir, daß diese Trennungen ein Element der Krise der kapitalistischen Marktwirtschaft sind (Umweltkrise, Krise der Reproduktionsarbeit, z. B.). Die Aufhebung der Trennung zwischen der Marktökonomie mit Erwerbsarbeit und Unternehmen und den anders orientierten Bereichen mit ihren vielfältigen AkteurInnen ermöglicht die Überwindung dieser Krisen und somit Stabilität und Entwicklung von Neuem – eine lebensfreundliche und naturgemäße Gestaltung von Ökonomie, eingebettet in die Gesellschaft. Die Aufhebung dieser Trennungen bedeutet das kooperative Verknüpfen der vielfältigen AkteurInnen aller Bereiche. Dabei sind verschiedene Kooperationen denkbar, die in Beiträgen zu diesem Tagungsband näher untersucht werden.

196 pages, Paperback

First published August 22, 2002

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