Der Historiker Claus-Dieter Krohn gehörte zu den renommiertesten Exilfoschern in Deutschland. Bis 2007 lehrte er Kultur- und Sozialgeschichte an der Leuphana Universität Lüneburg. Mit zahlreichen Artikeln, Beiträgen sowie als Herausgeber einschlägiger Handbücher und Jahrbücher hat er der Erforschung der Geschichte des Exils und der Emigration zentrale Impulse gegeben.
1995 wurde er in den wissenschaftlichen Beirat der Herbert und Elsbeth Weichmann-Stiftung berufen. Von 1999 bis 2014 hatte er den Vorsitz des Gremiums inne. Knapp ein Viertel Jahrhundert lang hat er bis in die jüngste Zeit die Weichmann-Stiftung bei der Vergabe von Forschungsaufträgen, der Konzeption wissenschaftlicher Tagungen und der Forschungsförderung zu Themen des politischen Exils in Deutschland mit seiner herausragenden Expertise beraten.