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Fleisch essen?: Eine Aufklärung

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Rare Book

Hardcover

Published May 2, 2016

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Profile Image for Atrophaeus.
12 reviews
September 29, 2018
Wie der Titel schon andeutet handelt es sich tatsächlich um eine Aufklärung.
Wen beschäftigt dieses Thema nicht?
Verfolgt man aktuell und über die letzte Zeit Berichte im TV oder auch auf Youtube,
kann man durchaus den Eindruck gewinnen, wir wären nur noch umgeben von Tiermastfabriken, in denen die Landwirte sinnlos und mit Fleiß ihre Tiere quälen.
Soviel zur emotionalen Seite.
Die Autorin vermittelt mit Humor dringend benötigte Fakten zur Meinungsbildung über dieses Thema. Die Fakten werden fundiert an Hand eines umfangreichen Quellenverzeichnisses belegt.
Die Quellen decken eine Vielzahl qualitativ hochwertiger naturwissenschaftlicher Studien ab.
Obwohl das Buch faktenlastig ist und wissenschaftlich Zusammenhänge erklärt, ist es wirklich gut zu lesen. Graphen und Abbildungen sind für den Laien gut und verständlich erklärt. Der Schreibstil und die Sprache sind klar und unkompliziert.
Wer sich auf dieses Buch einlässt, gewinnt die dringend nötige Objektivität, die man so oft vermisst.

Dieses Buch solltest du statt oder zumindest ergänzend zu Jonathan Safran Foers "Tiere Essen" lesen.

Über den Link kannst du das Buch direkt bei Amanzon kaufen.
Es handelt sich dabei um einen Affiliatelink, dir entstehen dabei keine zusätzlichen Kosten.
Der direkte Link zum Buch:
https://amzn.to/2zv5spy
Profile Image for Sauerkirsche.
432 reviews77 followers
November 13, 2017
Endlich, endlich ein wissenschaftliches Buch über das Thema Fleischkonsum/Tierhaltung. Gerade bei Büchern zu diesem Thema scheint es, als ob die meisten Autoren ihre Informationen ausschließlich aus Fernsehsendungen, Zeitschriften, subjektiven Erfahrungen und von NGOs beziehen.

Ulrike Weiler nennt wissenschaftliche Fakten und belegt diese mit Studien und Zahlen. Ein solches Quellenverzeichnis würde ich mir von vielen Sachbüchern wünschen. Ab und zu sickert zwar etwas von ihrer persönlichen Ansicht durch, das ist jedoch zu verkraften und verleiht dem Buch auch einen gewissen Humor. Man merkt klar, dass die Autorin Agrarwissenschaftlerin ist und zeigt, dass die gängigen Klischees nicht unbedingt mit den wissenschaftlichen Fakten überein stimmen. Sie beschönigt nicht sondern zeigt auch, dass ökologische Tierhaltung nicht immer besser für die Tiergesundheit oder die Umwelt ist. Außerdem beschreibt sie den Zielkonflikt zwischen Genusswert, Nachhaltigkeit und Tiergesundheit.

Für alle die sich noch nie oder nur wenig wissenschaftlich mit diesem Thema auseinander gesetzt haben, aber auch für Fachleute, ist das Buch klar zu empfehlen.
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