Der vorliegende Band vereinigt 28 deutschsprachige Beiträge von Mitgliedern der internationalen Projektgruppe äAntike Sklavereiô an der Mainzer Akademie. Er erinnert an die Begruendung des Projekts durch den Tuebinger Althistoriker Joseph Vogt vor 50 Jahren. Der Band behandelt im Gegensatz zu den sonstigen Bänden der Reihe kleinere Themen aus dem Bereich der äForschungen zur antiken Sklavereiô. Sie betreffen u.a. das Spannungsfeld Sklaverei und Humanität, das Freilassungswesen, Fragen des Buergerrechts und der Terminologie sowie die Auseinandersetzung des Christentums mit der Sklaverei. Beiträge zu antiken und modernen Auffassungen der Sklaverei runden den Band ebenso ab wie Untersuchungen zur Sklaverei in Randgebieten der antiken Welt. Die Vielschichtigkeit der Abhandlungen zeigt, wie aktuell noch heute - nach einem halben Jahrhundert intensiver Forschung - die Beschäftigung mit dem Phänomen der antiken Sklaverei ist. Der Band enthält ein ausfuehrliches Register. "Der Band beeindruckt durch seine groáe inhaltliche Breite, die dem Leser die Problematik der antiken Sklaverei in einem facettenreichen Spektrum à näher bringt." Das Historisch-Politische Buch "àein interessantes Panorama vieler wesentlicher Facetten der antiken Sklavereià" Gymnasium.
This volume celebrates the humanity that persisted in the slave despite the brutality of the ancient system, an overarching research agenda of Joseph Vogt. In terms of methodology and choice of source material, the essays for the most part reconstruct the social and economic conditions of ancient slavery through Roman slave law. This legal approach is understandable, given the importance of law as a Roman institution and its coherence as a body of evidence; but in terms of being representative of current research on ancient slavery it is behind the times. Nonetheless, several essays go beyond the traditional legal approach and should be read by all scholars of slavery: Weiler on the manumission of female slaves, Solin on slave names, Grieser on monasticism, Klein on Jerome, Diessler on Nietzsche, and Heinen on the Black Sea slave trade.