Paar interessante Thesen sind drin. In der Theoriebildung nicht so super stark, auch methdodologisch einigermaßen schräg. Im späteren Vorwort verabschiedet er sich - wie so viele Schüler von Lukács - vom Marxismus und kritisiert sein eigenes Buch. Tatsächlich zeichnet es sich durch mangelnde Konkretheit aus, wenngleich es auf diese pocht. Da spiegelt es das Problem des frühen Lukács wider (später wird das viel besser beim Alten), wenngleich auf ungelich viel niedrigerem theoretischen Niveau. Kernthese ist, dass der Faschismus eine kleinbürgerluche Bewegung ist (nicht nur der Massenbasis nach, sondern auch vom Klassencharakter her) und der faschistische Staat nach Autonomie über die Klassen strebt und sich daher selbst zerstören muss, zugleich aber notwendig war, um den "neo-kapitalistischen" Kurs einzuschlagen.