Die Untersuchung ereignisbezogener Stadtrepräsentationen ermöglicht es, Herrschaftsverhältnisse, Stadtkultur und Partizipationsvorgänge in drei deutschen Gesellschaften - NS, DDR, Bundesrepublik - vergleichend in den Blick zu nehmen. In den öffentlich inszenierten Selbstdeutungen und Sinnsetzungen drueckten sich mehrdimensionale Raum- und Zeitvorstellungen der jeweiligen Akteure aus. Vielfältige Bezuege zu Region, Staat und Nation wurden hergestellt. Feste und Feiern boten auáergewöhnliche Kommunikationsmöglichkeiten und Handlungsoptionen, die sich sowohl évon obenæ als auch évon untenæ nutzen lieáen. Als Beispiele dienen die Städte Gera, Leipzig, Rostock, Zwickau, Guben, Luedenscheid, Wilhelmshaven und Hannover. "à die Autorinnen haben auch mit dem zweiten Band ihres Forschungsprojektes Maástäbe fuer die vergleichende Forschung von Stadtkultur und städtischer Herrschaftsverhältnisse gesetzt." H-Soz-u-Kult Mit Beiträgen von Adelheid von Saldern, Alice von Plato, Elfie Rembold, Lu Seegers, Uta C. Schmidt, Thomas Siemon.