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Beatrice - Rückkehr ins Buchland
"Sie wusste um das mächtige Eigenleben des geschriebenen Wortes, wusste um die Magie, die die Realität um die Fiktion krümmte, wie das Weltall den Raum um die Masse."Eigentlich müsste Beatrice zufrieden sein. Sie hat das Antiquariat von Herrn Plana übernommen, ihr Mann ist wieder gesund und der Verlag wünscht sich ein neues Manuskript. Alles scheint ingeordneten Bahnen zu laufen. Doch dann taucht der kuriose Ladenbesitzer Quirinus auf, der ihr ein Angebot macht, das sie einfach nicht ablehnen kann. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg zurück in die tiefsten Regionen des Buchlands.
Hardcover
Published October 31, 2015
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Community Reviews
Displaying 1 - 3 of 3 reviews
October 29, 2016
Die Krümmung der Fiktion
Nach ihren Abenteuern im Buchland leben Beatrice und Ingo relativ zufrieden. Beatrice führt ihren schönen Buchladen, doch ins Buchland steigt sie nicht so oft hinunter. Es scheint etwas Leben in die Nachbarschaft zu kommen als ein Kuriositätenladen eröffnet wird. Der Besitzer Quirinus zeigt Interesse an Beatrice und ihrem Buchgeschäft. Sollte er etwas im Schilde führen? Als er Beatrice bittet, auf seine kleine Cousine Chaya aufzupassen, denkt sie sich nichts weiter dabei. Das Kind wirkt nett, allerdings ein wenig seltsam. Doch Chayas großes Interesse an Büchern macht sie unbedingt sympathisch. Jedenfalls bis das erste verliehene Buch in so bestürzendem Zustand zurückkommt, dass es Beatrice beginnt im Nacken zu kribbeln wie ein Unheil, das seine Vorboten schickt.
Noch einmal beschäftigt sich Beatrice mit ihrem Buchland. Auf welchen Weg wird sie sich begeben? Wird sie sich von Quirinus auf einen Pfad leiten lassen, von dem sie später bedauern wird ihn eingeschlagen zu haben? Steht es zwischen ihr und Ingo wirklich so gut? Welche Bedeutung bekommt die kleine Chaya für Beatrice, was projiziert sie in das Bild des Kindes hinein? Eine abenteuerliche Reise durch die Unendlichkeit des Buchlandes beginnt. So lernen wir zum Beispiel den blinden Buchbinder Markus kennen und Herrn Bünde und den Thesaurus und etliche weitere skurrile Gestalten.
Es fühlt sich an wie das Beschreiten eines Weges. Beatrice hat mit der Tragik ihres Lebens nie abgeschlossen. Sie hat Ingo geholfen und sich vielleicht selbst vergessen. Doch nun muss sie sich auf den Weg machen. Wie es einem jeden ergehen kann, durchschreitet Beatrice ein Tal, doch als Leser wird man von der Hoffnung geleitet, dass doch eigentlich immer das Gute gewinnt. Und so nimmt man Seite für Seite dieser vor Ideen und kleinen Anekdoten strotzenden Geschichte auf. Beinahe als ob man selbst das Buchland durchwanderte. Viele Sätze habe eine doppelte Bedeutung oder beinhalten Hinweise, die zum darüber sprechen oder zum googeln einladen. Mit diesen schönen Buch ist man nach der ersten Lektüre gewiss nicht fertig, viele interessante Kleinigkeiten wollen wieder und wieder entdeckt werden. Wirklichkeit und Fantasy sind zu einer außerordentlich stimmigen Geschichte verwoben, die zum Glück im dritten Band weitergehen wird.
4,5 Sterne
Nach ihren Abenteuern im Buchland leben Beatrice und Ingo relativ zufrieden. Beatrice führt ihren schönen Buchladen, doch ins Buchland steigt sie nicht so oft hinunter. Es scheint etwas Leben in die Nachbarschaft zu kommen als ein Kuriositätenladen eröffnet wird. Der Besitzer Quirinus zeigt Interesse an Beatrice und ihrem Buchgeschäft. Sollte er etwas im Schilde führen? Als er Beatrice bittet, auf seine kleine Cousine Chaya aufzupassen, denkt sie sich nichts weiter dabei. Das Kind wirkt nett, allerdings ein wenig seltsam. Doch Chayas großes Interesse an Büchern macht sie unbedingt sympathisch. Jedenfalls bis das erste verliehene Buch in so bestürzendem Zustand zurückkommt, dass es Beatrice beginnt im Nacken zu kribbeln wie ein Unheil, das seine Vorboten schickt.
Noch einmal beschäftigt sich Beatrice mit ihrem Buchland. Auf welchen Weg wird sie sich begeben? Wird sie sich von Quirinus auf einen Pfad leiten lassen, von dem sie später bedauern wird ihn eingeschlagen zu haben? Steht es zwischen ihr und Ingo wirklich so gut? Welche Bedeutung bekommt die kleine Chaya für Beatrice, was projiziert sie in das Bild des Kindes hinein? Eine abenteuerliche Reise durch die Unendlichkeit des Buchlandes beginnt. So lernen wir zum Beispiel den blinden Buchbinder Markus kennen und Herrn Bünde und den Thesaurus und etliche weitere skurrile Gestalten.
Es fühlt sich an wie das Beschreiten eines Weges. Beatrice hat mit der Tragik ihres Lebens nie abgeschlossen. Sie hat Ingo geholfen und sich vielleicht selbst vergessen. Doch nun muss sie sich auf den Weg machen. Wie es einem jeden ergehen kann, durchschreitet Beatrice ein Tal, doch als Leser wird man von der Hoffnung geleitet, dass doch eigentlich immer das Gute gewinnt. Und so nimmt man Seite für Seite dieser vor Ideen und kleinen Anekdoten strotzenden Geschichte auf. Beinahe als ob man selbst das Buchland durchwanderte. Viele Sätze habe eine doppelte Bedeutung oder beinhalten Hinweise, die zum darüber sprechen oder zum googeln einladen. Mit diesen schönen Buch ist man nach der ersten Lektüre gewiss nicht fertig, viele interessante Kleinigkeiten wollen wieder und wieder entdeckt werden. Wirklichkeit und Fantasy sind zu einer außerordentlich stimmigen Geschichte verwoben, die zum Glück im dritten Band weitergehen wird.
4,5 Sterne
January 6, 2026
„Wer ein gutes Buch nach der letzten Seite zuschlägt, ist ein anderer Mensch als noch auf der ersten Seite.“
Im Buchland, im Keller eines ganz besonderen Antiquariats, findet sich jedes Buch, das jemals verfasst worden ist und vielleicht auch noch einige, von denen niemals eines gelesen worden ist. In diesen Kellern hat die Buchhändlerin Beatrice bereits ein Abenteuer erlebt. Eigentlich sollte das schon längst vorbei sein. Doch dann steht plötzlich ein durch und durch seltsamer Mann in ihrem Laden, ein sonderbares Mädchen lässt ein Buch zu Asche zerfallen und ihr wird die Erfüllung eines unmöglichen Wunsches angeboten. Das Einzige, was sie dafür tun muss: Einen Fremden ins Buchland lassen…
Mit Buchland hat Markus Walther eine einzigartige Welt erfunden, in der die Bücher miteinander flüstern und in der man auch gern mal der einen oder anderen Fabelgestalt begegnet. Ein Paradies für Buchliebhaber und Lesewesen. Während sich der erste Teil intensiv mit der Liebe zu Büchern befasst hat, geht es diesmal mehr um die unglückliche Beatrice, um Wünsche, Hoffnungen und Trauer. Ihre zweite Reise in die Welt der Bücher ist länger und chaotischer, fühlt sich fast an wie eine Art Alice im Wunderland, nur dass das Wunderland aus Büchern besteht, randvoll mit Symbolen und Anekdoten aus Mythologie und Literatur.
Die Motive der Protagonistin waren nicht immer ganz nachvollziehbar, dennoch war diese Geschichte wieder eine Liebeserklärung an die Fantasie und auch ein wilder Ritt durch die Geschichte des Buches selbst. Die Magie in Teil eins hat mir zwar etwas besser gefallen, doch auch die Fortsetzung konnte unterhalten und wer weiß, welche Geschichten die Bücher in Teil drei noch zu flüstern haben…
Im Buchland, im Keller eines ganz besonderen Antiquariats, findet sich jedes Buch, das jemals verfasst worden ist und vielleicht auch noch einige, von denen niemals eines gelesen worden ist. In diesen Kellern hat die Buchhändlerin Beatrice bereits ein Abenteuer erlebt. Eigentlich sollte das schon längst vorbei sein. Doch dann steht plötzlich ein durch und durch seltsamer Mann in ihrem Laden, ein sonderbares Mädchen lässt ein Buch zu Asche zerfallen und ihr wird die Erfüllung eines unmöglichen Wunsches angeboten. Das Einzige, was sie dafür tun muss: Einen Fremden ins Buchland lassen…
Mit Buchland hat Markus Walther eine einzigartige Welt erfunden, in der die Bücher miteinander flüstern und in der man auch gern mal der einen oder anderen Fabelgestalt begegnet. Ein Paradies für Buchliebhaber und Lesewesen. Während sich der erste Teil intensiv mit der Liebe zu Büchern befasst hat, geht es diesmal mehr um die unglückliche Beatrice, um Wünsche, Hoffnungen und Trauer. Ihre zweite Reise in die Welt der Bücher ist länger und chaotischer, fühlt sich fast an wie eine Art Alice im Wunderland, nur dass das Wunderland aus Büchern besteht, randvoll mit Symbolen und Anekdoten aus Mythologie und Literatur.
Die Motive der Protagonistin waren nicht immer ganz nachvollziehbar, dennoch war diese Geschichte wieder eine Liebeserklärung an die Fantasie und auch ein wilder Ritt durch die Geschichte des Buches selbst. Die Magie in Teil eins hat mir zwar etwas besser gefallen, doch auch die Fortsetzung konnte unterhalten und wer weiß, welche Geschichten die Bücher in Teil drei noch zu flüstern haben…
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