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Bittersüße Weihnachtszeit

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Ein fesselnder Weihnachtskrimi, gewürzt mit einer Prise Humor und Romantik.
Die alleinerziehende Emma reist mit ihrer kleinen Tochter Lucy ins verschneite Prag, um dem Weihnachtsstress zu Hause zu entkommen. Doch statt Adventszauber erlebt Emma ihren schlimmsten Alptraum: Auf dem Weihnachtsmarkt in der Altstadt wird Lucy entführt. Mitten im Schneetreiben beginnt die fieberhafte Suche nach ihr – mit Unterstützung des Rezeptionisten Jo, für den Emma bald mehr als bloße Dankbarkeit empfindet ...

256 pages, Paperback

Published September 21, 2022

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About the author

Andrea Nagele

25 books3 followers

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Community Reviews

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Displaying 1 - 3 of 3 reviews
Profile Image for Tinstamp.
1,107 reviews
February 2, 2023
Das Buch wird als fesselnder Weihnachtskrimi, gewürzt mit einer Prise Humor und Romantik beworben. Leider muss ich sagen, dass keines der drei Attribute wirklich zutrifft.
Natürlich erwart man sich von einem "cosy" Weihnachtskrimi etwas anderes, als bei einem "normalen" Kriminalroman. Trotzdem konnte mich "Bittersüße Weihnachtszeit" leider nicht überzeugen.

Die alleinerziehende Emma beschließt beim Besuch des Dresdner Weihnachtsmarktes mit ihrer vierjährigen Tochter Lucy spontan nach Prag zu fahren. Grund ist der vorhergehende Streit mit ihrem Ex-Mann Josef, der sich nicht an die getroffene Vereinbarung halten will und Lucy zu Weihnachten zu sich und seiner hochschwangeren zweiten Frau Mary holen will. In Prag angekommen, gibt es das gebuchte Hotel nicht mehr und Emma und Lucy stehen auf der Straße. Ein aufkommender Schneesturm lässt sie in einem nahegelegenen Hotel Unterschlupf suchen, wo sie auch ein Zimmer bekommen. Emma hat dabei nichts anderes zu tun, als sich sofort in den feschen Rezeptionisten Jo zu vergucken. Als Emma mit Lucy zur berühmten Rathausuhr geht, ist Lucy plötzlich weg. Kurz zuvor brach ein Mann aus dem Gefägngnis aus, der ein Kind als Geisel nehmen möchte, um seinen eigenen Sohn an Weihnachten sehen zu können.

Die Charaktere sind völlig überzogen dargestellt. Die vierjährige Lucy ist ein vorlautes und verzogenes Kind und benimmt sich nicht wirklich dem Alter entsprechend. Emma wird von ihrem Ex-Mann laufend gedemütigt und vor Fremden als "Dummerchen" abgekanzelt. Dieses Ekelpaket von einem Mann ist nur nervtötend. Emma selbst ist ebenfalls nicht unbedingt ein Sympathieträger. Die Figur des Entführers war derartig unglaubwürdig und der ermittelnde Kommissar spielt in Emmas Leben natürlich auch noch eine ganz besondere Rolle. Das alles war mir trotz gewünschten "Weihnachtskitsch" etwas zu viel und viel zu fadenscheinig!

Alles in allem leider eine komplett unglaubwürdige Story, die trotz der Entführung ohne jegliche Spannung daherkommt. Einzig die winterliche Stimmung und die bildhafte Beschreibung von Prag fand ich gut gelungen.

Fazit:
Das war leider nichts! Hier wurde sehr viel Potential verschenkt, obwohl ich nur einen netten weihnachtlichen "cosy" Krimi erwartet hatte. Sehr schade!
Profile Image for Diana (buecher.berge).
150 reviews11 followers
December 23, 2022
Die alleinerziehend, junge Mutter Emma liebt ihre 4-jährige Tochter Lucy über alles auf der Welt. Trotzdem freut sie sich sehr über den ersten freien Abend seit langem. Wenige Tage vor Heiligabend will sie es sich mit einem Verwöhnprogramm daheim gut gehen lassen. Bis jemand an der Tür klingelt. Davor steht Josef, ihr Ex-Mann und Vater ihrer Tochter. Mal wieder hält er sich nicht an die Abmachungen, mal wieder beleidigt und setzt er Emma herab. Wie immer vor ihrer Tochter. Als auch die zufällige Begegnung der beiden am nächsten Tag auf dem Weihnachtsmarkt eskaliert – wider der Absprache möchte Josef seine Tochter an Heiligabend bei sich haben – reicht es Emma. Spontan packt sie ihre Koffer und die ihrer Tochter und fährt aus einem Impuls heraus über die Weihnachtstage ins verschneite Prag. Allein die Reise ist ein Erlebnis: Es herrscht ein fürchterlicher Schneesturm und bei der Ankunft stellt sich heraus, dass das Hotel, in dem Emma reserviert hat, nicht mehr existiert. Doch die Startschwierigkeiten sind nichts im Vergleich dazu, was dann kommt: Auf dem Weihnachtsmarkt in der Prager Altstadt wird Lucy entführt. Mitten im schlimmsten Schneesturm seit Jahren beginnt die Suche nach Lucy. Hilfe erhält Emma dabei nicht nur von einem sehr motivierten Kommissar, den Emma und Lucy nicht loslassen, sondern auch von Jo, dem Rezeptionisten des Hotels, in dem Emma und Lucy untergekommen sind. Trotz ihrer Verzweiflung wegen Lucys Entführung kommt Emma nicht umhin, für Jo und den Kommissar bald mehr zu empfinden als bloße Dankbarkeit.

»Bittersüße Weihnachtszeit« hat sich wirklich super schnell, einfach und flüssig fast in einem Weg runterlesen lassen. Man musste nicht groß denken, nicht viel Miträtseln, konnte einfach eintauchen ins Prager Winter-Wunderland. Ja, es ist ein Krimi, in dem ein kleines Mädchen entführt wird. Und durch die wechselnde Perspektive von Emma und dem Entführer auch wirklich nicht uninteressant. Aber es ist kein Krimi-Krimi, wenn ihr versteht, was ich meine. Ich hatte zu keinem Zeitpunkt die Sorge, dass diese Geschichte nicht gut ausgeht. Sollte man eigentlich mal machen, rechnet bei einem Weihnachts-Krimi sicher niemand mit. Man erwartet ja doch irgendwie Winterglanz und eine Heile Welt am Ende, zumindest im Rahmen der Möglichkeiten der Storyline. So, zurück zu »Bittersüße Weihnachtszeit«: Emma war mir vom Fleck weg sympathisch, sie war gleichzeitig liebevoll als auch überfordert als junge Mutter, total authentisch. Ich wünschte mir mehr Selbstbewusstsein für sie und habe mit und vor allem für sie ihren Ex-Mann gehasst. Wirklich, Respekt an die Autorin, Josef will man eigentlich nur im Schnee ersticken (oder ertrinkt man da?), vom Prager Kirchturm schubsen, ihm heimlich Glühwein geben, gegen den er so allergisch ist. Die Liste mit Ideen in meinem Kopf ist lang und Josef furchtbar. So richtig. Jo dagegen ist einfach nur lieb. Vielleicht etwas zu lieb? Am Anfang war er mir jedenfalls suspekt. So nett ist doch niemand und die Gefühle zwischen Emma und ihm entstehen bedenklich und vielleicht auch etwas unrealistisch schnell, wenn man bedenkt, dass ihre kleine Tochter gerade entführt wird und sonst was mit ihr passiert. But who am I to judge? Der Kommissar dagegen ist mein heimlicher Held in diesem Krimi. Was soll ich sagen, ich mag ihn einfach.

»Bittersüße Weihnachtszeit« ist wirklich ein Krimi, den man in der Weihnachtszeit lesen sollte. Er steckt voller Schnee und Weihnachtsglanz. Er ist ein bisschen kitschig, ein bisschen vorhersehbar, aber wenn man auf der Suche ist nach genau dieser Mischung aus Wintermagie und leichter Spannung ohne große Cliffhanger oder Überraschungsmomente, der wird sicher happy sein am Ende des Buchs.
Profile Image for Lesezeichenfee.
513 reviews6 followers
January 2, 2023
Emma reist mit ihrer Tochter zu Weihnachten nach Prag. Während ein fieser Schneesturm wütet, wird ihre Tochter wird. Nicht, dass Emma mit ihrem Ex, der sich immer wie A…loch persönlich bei Frauen benimmt, schon genug Probleme hat.

Ich fand den Weihnachtskrimi sehr spannend, mit interessanten Charakteren. Der Schreibstil gefiel mir auch, so dass das Buch zügig ausgelesen war. Die Lokalitäten, Hotel, Schneestrum draußen fand ich bildlich gezeichnet.

Das Cover gefällt mir sehr gut. Es passt wunderbar zu dem Buch.

Irritiert hat mich, dass Emmas Ex Josef heißt und ihr neuer Lover Jo. Auch dass sie sich so schnell in Jo verliebt und er sich in sie, ließ mich etwas ratlos zurück. Aber ok, ist ja ein Weihnachtstriller, da muss das ja fix gehen. Was ich allerdings als sehr durchschaubar und unglaubwürdig fand, war dass Emma und der Kommissar nicht sofort bemerkt haben, dass sie Vater und Tochter sind. Ich wusste das sofort. Und auch so, dass sie seltsame Gefühle für ihn hatte, die väterlich oder doch eher in Richtung Lover gingen, fand ich blöde.

Spannend war, dass es mehreren Perspektiven geschrieben wurde, ein Mal durfte man bei Emma dabei sein und ein Mal beim Entführer.

Abschließend möchte ich noch bemerken, dass für einen süßen Weihnachtskrimi nicht ein bitterer Nachgeschmack bleibt, dass Josef einfach noch eine Strafe hätte bekommen sollen. Mary verlässt ihn oder was weiß ich. Wenn er nur auf die Fresse gefallen wäre oder sein Macho Auto geschrottet hätte. Sorry, aber ich hasste ihn total und hatte während des ganzen Buches Mitleid mit Emma und Mary. Ich hatte ein Gefühl als wollte ich ihn immer schlagen. So was ist mir beim Buchlesen oder in echt noch nie passiert. Das hat mich echt mitgenommen. Kann man denn das Buch für nächstes Weihnachten nicht umschreiben? ;-)

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Für den bitteren, süßen, spannenden Weihnachtskrimi 5 Sterne.
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