Nacht für Nacht plagen Peer Henke heftige Albträume und Schlafstörungen. Vorboten einer Schizophrenie, unter der auch sein Vater litt? Peer sucht Hilfe bei dem renommierten Schlaflabor Somnia. Dort diagnostiziert der Professor eine schwere Störung der REM-Phase und nimmt ihn in sein Forschungsprojekt auf. Tatsächlich fühlt Peer sich nach nur wenigen Nächten im Schlaflabor so gut wie lange nicht mehr. Doch dann geschehen merkwürdige Dinge. Eine unbekannte Frau warnt ihn vor Somnia. Gleichzeitig spürt Peer, wie er sich immer stärker verändert. Sein Verhalten wird männlicher, dominanter, aggressiver. Der Assistentin bei Somnia scheint das gut zu gefallen. Oder spielt sie nur mit ihm?Als Peer eines Morgens mit Kratzern und blauen Flecken am Körper aufwacht, beginnt er zu zweifeln. Was passiert wirklich mit ihm, wenn er nachts im Somnia-Labor schläft? Warum weicht der Professor all seinen Fragen aus? Auf der Suche nach der Wahrheit gerät Peer in einen tödlichen Strudel aus Gewalt, Macht und Verschwörung.
Die Geschichte wär - zumindest bis zu zwei Dritteln - gar nicht mal so schlecht, aber die Personen bleiben merkwürdig flach und schablonenhaft. Am Ende wird alles immer unglaubwürdiger.
Ach ja, und noch ein Hinweis: Gleich zu Beginn erklärt der Schulrektor, er sei jetzt 6 Wochen im Urlaub und man sehe sich dann bei Schulanfang wieder. Da lachen alle laut, die in der Schulleitung arbeiten, denn die sind auch während der Ferien da! (siehe z.B. https://www.rhein-zeitung.de/region/l...)
Das Buch an sich war super spannend. Insbesondere die verschiedenen Handlungsstränge von Peer, Harry und den späteren Opfern, da mir sehr lange der Zusammenhang nicht klar geworden ist, was Spannung aufgebaut hat.
Als dann jedoch die Hintergründe aufgedeckt wurden, Bin ich nicht mehr mit gegangen, weil sie mir nicht glaubwürdig und realistisch genug erschienen.