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Unglück auf Rezept: Die Antidepressiva-Lüge und ihre Folgen

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Immer mehr Menschen werden mit Antidepressiva behandelt und kommen nicht wieder davon los. Auf dem aktuellen Stand der medizinischen Forschung wird in einfachen und klaren Worten beschrieben, warum Antidepressiva die Erwartungen nicht erfüllen.Dr. Peter und Mahinda Ansari decken auf, wie wenig gesichertes Wissen es über die Wirksamkeit gibt, wie gravierend die Nebenwirkungen sein können und wie schwierig das Absetzen ist.Bundesweit leiden etwa vier Millionen Menschen unter therapiebedürftigen Depressionen. Die Behandlung erfolgt meist über die Einnahme von Antidepressiva. Aktuelle Erhebungen zeigen, dass Antidepressiva- die Besserungsrate bei Patienten nicht erhöhen,- die Krankheitsdauer nicht verkürzen- und die Wahrscheinlichkeit eines Rückfalls nicht senken.Außerdem können sie starke Nebenwirkungen hervorrufen und Suizidabsichten sogar verstärken. Die Autoren stellen die Behandlung mit Antidepressiva infrage und stellen bewährte Alternativen zur medikamentösen Therapie vor.Sie geben Ratschläge, worauf Betroffene und Angehörige unbedingt achten sollten.Ein Buch für Betroffene, Angehörige und verunsicherte Ärzte

Perfect Paperback

Published September 24, 2016

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Peter Ansari

3 books

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March 26, 2017
ACHTUNG GEFÄHRLICH, NICHT IN AKUTER DEPRESSIVER PHASE LESEN!
Lesen nur in sehr stabiler Phase und im Austausch mit Anderen zu empfehlen!

Ein sehr wichtiges Thema nämlich Medikation bei Depressionen und auf welchen Thesen sie begründet scheint. Dekonstruiert die Basis der Medikatoion bei leichten Depressionen. Ist dabei aber sehr polarisierend geschrieben und mitunter gefährlich einseitig (unaufmerksam gelesen, könnte es als generelle Verteufelung der Medikamente verstanden werden, was meiner Meinung nach mehr als gefährlich ist.)

Gibt einen Abriss über die Geschichte der Medikation bei Depressionen im 20 Jhdt. und die dazugehörigen wissenschaftlichen Versuche, den Mythos Ungleichgewicht im Gehrinstoffwechsel zu legitimieren. Erklärt die Wechselwirkungen von Interessen der Pharmaindustrie, PsychiaterInnn und WissenschafterInnen, die zu einem raketenhaften Anstieg der Verschreibungen von Antidepressiva einerseits und der sprunghaften Zunahme von "systematischen" Beschreibungen psychiatrischer "Krankheitsbilder"(Vgl. ICD 10 und ICD 11).

Erklärt den Begriff des "Absetzsyndroms", das nach Ausschleichen der Medikamente auftreten kann und oft der Grunderkrankung zugehörig verstanden wird. Die AutorInnen sehen eine massiven lack of Wissens über das Absetzen von Psychopharmaka. Gleichzeitig geben Sie zu bedenken, dass nicht mehr genug Zeit zu Trauern gelassen wird, Trauerzustände oder andere Aufgaben, die das Leben stellt sofort als Krankheit verstanden werden und als ganz schnelle (oft unüberlegte) Lösung die Medikamentengabe von Hausarzt bis Facharzt eingesetzt wird.

Verwendet einige Kniffe auf die ich bei einem Fachbuch verzichten könnte und wirkt auf mich deshalb leider stilistisch und auch was die Information anlangt eher wie eine Verchwörungstheorie. Dazu passend ist leider auch die Auswahl der Alternativmethoden, die weder wissenschafltich belegt noch vollständig ist. Die Darstellung ist sehr einseitig und soll klar dazu führen, dass man die medikamentöse Behandlung von Depressionen ablehnt. Das das nicht in allen Fällen angezeigt ist, wird außen vor gelassen.
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