Sehr sympathisches und vor allem authentisches Buch eines jungen Mannes. Habe es im Zuge einer Arbeit über das Gilles-de-la-Tourette-Syndrom gelesen. Als für mich noch Fragen offen blieben, fragte ich kurzerhand den Autor selbst - und bekam viele Antworten und dazu ein sehr inspirierendes Gespräch!
Tourette ist eine Krankheit für die ich mich sehr interessiere und „Ficken sag ich selten“ hat meine Erwartungen vollkommen erfüllt!
Olaf berichtet in diesem Buch von den ersten Anzeichen des Tourette Syndroms bei ihm und wie er die späte Diagnose bekam. Dabei geht der Autor sehr detailliert auf seine Empfindungen ein, aber auch auf die teilweise schockierenden Reaktionen von der Gesellschaft. Es war wirklich erschreckend zu sehen, wie wenig die meisten Menschen über Tourette wissen.
Besonders schön fand ich, wie der Autor seinen Weg zu seinem endgültigen Studiengang findet. Es war so toll zu lesen, wie positiv sich der Umgang mit Menschen mit Behinderung auch auf die Betreuer auswirkt. Jeder profitiert von jedem!
Jeder der sich für das Tourette Syndrom interessiert findet in diesem Buch viele spannende Denkanstöße. Der Autor verschönert nichts und geht mit sich und seinen Leser offen und ehrlich um. Eine wahre Empfehlung