Alle träumen wir davon, einen Partner zu finden, mit dem wir uns verstehen und der uns versteht. Doch wie oft endet die schönste Partnerbeziehung mit dem gegenseitigen «Du verstehst mich nicht!» Der Psychoanalytiker und Paartherapeut Wolfgang Schmidbauer leuchtet hier die (meist unbewußten) Hintergründe aus, die Frauen und Männer so oft aneinander leiden lassen. Wer dieses Buch liest, versteht sich selber besser und wird so wieder fähiger zum Verstehen des geliebten Partners. «Denn vor allem», sagt Schmidbauer, «sollte man nicht aufhören zu lieben, wo man nichts mehr versteht und sich nicht verstanden fühlt. Die Menschen sind so verschieden, ihre Verständigungsmöglichkeiten so begrenzt, daß es sehr kalt wird in der Welt, wenn wir die Fackel nicht auch dorthin weitertragen, wo uns kein Licht mehr entgegenkommt.»
Wolfgang Schmidbauer wurde als zweiter Sohn des Juristen im Staatsdienst Eduard Schmidbauer und der Lehrerin Elisabeth Schmidbauer, geborene Günther, geboren.[1] Der Vater starb 1944 im Zweiten Weltkrieg in der Ukraine. Schmidbauer selbst äußerte 2024, dass dieser frühe Verlust seine eigene Vaterrolle geprägt habe. Er habe diese Rolle von seinen Kindern gelernt.[2] Schmidbauer wuchs an verschiedenen Orten in Bayern auf.[1]
Auf einer Exkursion lernte Schmidbauer 1964 seine erste Ehefrau Silke kennen, die 2005 starb.[3] Er hat drei Töchter[4] und lebt in München und in Dießen am Ammersee.