Karl Emil Der Pojaz Lesefreundlicher Großdruck in 16-pt-Schrift Franzos' autobiografisch gefärbter Entwicklungsroman beschreibt den Konflikt des possenreißenden Jungen Sender Glatteis, der zwischen orthodoxem Judentum und seiner Sehnsucht nach den Brettern, die die Welt bedeuten hin- und hergerissen wird und schließlich resigniert scheitert. Der bereits 1893 abgeschossene Roman erschien erst 1905, ein Jahr nach Emil Franzos' Tod. Großformat, 210 x 297 mm Berliner Ausgabe, 2019 Durchgesehener Neusatz mit einer Biographie des Autors bearbeitet und eingerichtet von Theodor Borken Stuttgart (Cotta) 1879. Textgrundlage ist die Karl Emil Der Pojaz. Mit einem Nachwort von Jost Hermand, Königstein/ Athenäum, 1979. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Lovis Corinth, Cesare Borgia (Arthur Kraft), 1914. Gesetzt aus der Minion Pro, 16 pt. Henricus Edition Deutsche Klassik UG (haftungsbeschränkt)
Karl Emil Franzos was a popular Austrian novelist of the late 19th century. His works, both reportage and fiction, concentrate on the multi-ethnic corner of Galicia, Podolia and Bukovina, now largely in Ukraine, where the Habsburg and Russian empires met. This area became so closely associated with his name that one critic called it "Franzos country". A number of his books were translated into English, and Gladstone is said to have been among his admirers.
Ein literarisches Kleinod, vor 33 Jahren die Athenäum-Ausgabe bekommen, jetzt gelesen. Hier wird die ostgalizische Welt noch detaillierter als bei Morgenstern beschrieben. Unglaublich, was es alles noch zu entdecken gibt. Unglaublich, immer wieder, was alles vernichtet wurde.