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Mein Leben - Mein Lollimädchen-Ich

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Um nicht länger für alle das Moppelchen zu sein, hört Christina auf zu essen. Mit 17 Jahren landet sie zum zweiten Mal in der Psycho-somatischen Klinik; bei einer Größe von 1,73 m wiegt sie noch 37 Kilo. Zwei Wochen später wäre sie gestorben, sagen die Ärzte. Aber Christina will leben – und essen. In Briefen, E-Mails und Interviews dokumentiert sie ihren Kampf gegen die heimtückische Krankheit.

Paperback

First published January 2, 2010

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Displaying 1 - 6 of 6 reviews
Profile Image for Kristinchen Friedrich.
123 reviews138 followers
May 31, 2019
Ich liebe diese Arena Reihe, weil die Geschichten schön kurz und knackig sind, schnell weg gelesen sind und mitten aus dem Leben kommen.

In diesem Band geht es um die magersüchtige Christina. Wir erfahren, wie es dazu kommen konnte und bekommen auch einen Einblick in die Klinik und wie so eine Therapie laufen könnte. Ich fand es auch mal angenehm zu lesen, dass eben nicht immer die Familie komplett zerrüttet sein muss, um in diese Krankheit hineinzurutschen.

Hat mir sehr gut gefallen.
Profile Image for Ani.
76 reviews
August 19, 2022
Omg this Book was really good I really liked it , so I love how she wrote what it’s like living with an eating disorder like this and also that she wrote about her relapse this is sometimes very important for some people with an ed also other mental illnesses because just because you had a relapse doesn’t mean you can’t read
This entire review has been hidden because of spoilers.
Profile Image for Brina.
2,064 reviews120 followers
July 28, 2011
„Es gibt Momente, in denen ich die Mädels um mich herum ganz objektiv betrachten kann – ohne Konkurrenzgefühl oder Neid, weil einige möglicherweise noch schlanker sind als ich. Und in diesen Momenten erkenne ich das ganze Elend und erschrecke darüber, was wir uns und unserem Umgeld antun…“

Obwohl Christina ein sehr hübsches und beliebtes Mädchen ist, fühlt sie sich in ihrem Körper nicht wohl. Ihr Bauch ist in ihren Augen nicht flach genug und ihre Schenkel zu breit. Ihre Freundinnen Nicky und Sarah tragen ihre Wunschgröße: Jeansgröße 27!

Ihre anstehende Konfirmation ist ausschlaggebend: Bis dahin will sie abnehmen und ihrer Wunschgröße näher sein.

Direkt beim ersten Diätversuch geraten ihre Gedanken unter Kontrolle: Wieviel Kalorien verbrenne ich bei welchen Tätigkeiten und wie lange muss ich Sport treiben? Durch Diättipps in Frauenzeitschriften, Kalorientabellen und viel Sport purzeln schon bald die ersten Pfunde. Nach 6 Wochen hat sie bereits 2,5 kg abgenommen. Doch es sollen noch mehr sein.

Fortan ernährt sich das junge Mädchen nur noch von Knäckebrot, Obst, Gemüse, Cola Light und Tee. Und viel zu spät merkt sie, in was sie da hineingeraten ist.

Nach zwei Klinikaufenthalten fasst Christina Helmis ihren Mut zusammen und erzählt ihre Geschichte, die schockieren und Mut machen soll…

Zusammen mit Kerstin Dombrowski hat Christina Helmis ihre Geschichte nieder geschrieben, mit der sie Jugendliche warnen, belehren und helfen möchte. Mit einer brutalen Ehrlichkeit beschreibt sie ihre Gefühle und Gedanken vor, während und nach der Magersucht.

Vor allem ihre Klinikaufenthalte schildert sie hier sehr ehrlich.
Ihren ersten Klinikaufenthalt hat sie nach 9 Wochen erfolgreich abgeschlossen. Sie hat 7 kg zugenommen und versucht mit einem Schulwechsel einen kompletten Neuanfang, der ihr auch zusehens gelingt.

Besonders tragisch ist hier ihr Rückfall, den sie durch eine unüberlegte Aussage erleiden musste. Obwohl sie wieder Spaß am Leben und Nahrung gefunden hat, lässt sie sich von ihrem Partner aus der Fassung bringen, in dem er ihre Frage nach Abnehmen nicht verneint hat.
Am Ende wiegt sie weniger als jemals zuvor. Der Blick auf die Waage weckt sie endlich auf: Mit 33 Kilogramm bei einer Größe von 1,73 m wäre sie beinahe gestorben.

Auffällig ist hier, wie verschieden die Menschen auf Christina reagieren:
Während sie am Anfang ihrer Krankheit von ihren Freundinnen eher beneidet wird und man nicht wirklich auf ihre Krankheit eingeht, sondern sich immer mehr von ihr entfernt, kümmern sich die Mitschüler auf ihrer neuen Schule umso mehr um sie und bewegen sie dazu, weiterhin auszugehen und am Leben teilzunehmen.

Vor allem ihr Verhältnis zu ihrer Mutter ist hier entscheidend: Sie haben ihre Diät zusammen angefangen, doch nach einem Abbruch ihrer Mutter wurde die Autorin umso ehrgeiziger. Obwohl das Thema Magersucht immer öfter in der Luft hängt, wird es nie offen angesprochen. Erst Monate später, wird es endlich offen und ehrlich zwischen Mutter und Tochter besprochen:

„Mir wird ganz übel, als ich Mama – als ich überhaupt zum ersten Mal – erzähle, was ich in den vergangenen Monaten alles angestellt habe, um abzunehmen. Ich schäme mich so sehr. Es kommt mir selbst so absurd vor. Was für eine Zeitverschwendung, denke ich. Und je mehr ich darüber rede, desto mächtiger fühlt sich die Krankheit an, desto größer wird sie und desto mehr fühlt sie sich überhaupt als Krankheit an.“
[Seite 86/87]

Neben einem tollen Cover überzeugt auch die restliche Gestaltung. Besonders interessant sind am Kapitelanfang die einzelnen Berichte von Christinas Mutter, Therapeuten und Ärzten.

„Mein Lollimädchen-Ich“ stammt aus der „Mein Leben“-Reihe.

Obwohl ich bereits viele Bücher zum Thema Magersucht gelesen habe, ist „Mein Lollimädchen-Ich“ ein Buch, dass mich besonders berührt und nachdenklich zurückgelassen hat.
Vor allem die letzten Sätze der Autorin erinnern daran, dass man immer wieder aufs Neue kämpfen muss um im Leben glücklich zu sein.

Absolut empfehlenswert!
Profile Image for Lena.
199 reviews26 followers
February 28, 2011
Inhalt: Geplagt von Kommentaren in ihrer Umwelt beginnt Christina damit, ihre Ernährung umzustellen. Bis es schließlich soweit ist, dass sie das Essen vergisst oder aber ihr Magen stark rebelliert, wenn sie doch wieder Nahrung zu sich nimmt. Christina erkennt, dass ihre Essgewohnheiten krankhaft sind und begibt sich in eine Klinik. Denn sie möchte nicht sterben!

Meine Meinung: Ich bin immer wieder darüber erstaunt, wie es in den Mein-Leben Büchern gelingt, sehr tiefgründige und sensible Themen auf so wenigen Seiten einzufangen und dabei den Leser emotional zu berühren und zum Nachdenken anzuregen. Denn genau so ging es mir, als ich ‘Mein Leben mit der Magersucht’ gelesen habe.

Jeder Mensch weiß, dass es sich bei Magersucht um eine Krankheit handelt. Genauso wie bekannt ist, dass Magersüchtige im Bezug auf ihren eigenen Körper schlicht anders denken und eine Heilung nur gelingen kann, wenn sie im Kopf anfängt. Genau diese Aspekte werden auch in ‘Mein Leben mit der Magersucht’ angesprochen, doch darüber hinaus erhält man noch viel detaillierte Einblicke in das Krankheitsbild und beginnt zu verstehen, welches Leid Betroffene, sowohl Erkrankte als auch deren Familienmitglieder, durchleben müssen.
In diesen Momenten ist es besonders interessant zu erfahren, was Ärzte und Angehörige zu Christinas Erkrankung zu sagen haben. Dabei sprechen Fachkundige sehr informative Aspekte an, Christinas Mutter erzählt auf einer sehr gefühlvollen und emotionalen Ebene, wie sie selbst die Magersucht ihrer Tochter empfunden hat und stets darum bemüht war, ihre einzige Tochter zu unterstützen.

Besonders packend aber auch erschreckend sind aber die Stellen, in denen die Protagonistin selbst zu Wort kommt, was eigentlich durchgehend der Fall ist. Christina lässt den Leser von Beginn ihrer Erkrankung an ihrem Alltag teilhaben. Sie erzählt auf sehr fesselnde Weise, wie sich der Gedanke abzunehmen bis hin zur Nahrungsverweigerung immer weiter in ihrem Kopf eingenistet hat. Wir erfahren, welche Vorkommnisse ausschlaggebend für ihre Ernährungsumstellung war, Christina teilt dem Leser mit, wie sie selbst ihren Körper und ihr eigenes Aussehen empfindet und welche ‘Tricks’ sie auf Lager hat, um ihrer Mutter weiß zu machen, sie hätte ihr Abendbrot gegessen. Besonders intensiv sind aber zum einen die Momente, in denen der Zwiespalt der Protagonistin zwischen dem Wunsch nach einem perfekten, dünnen Äußeren und dem Überlebenswillen zu Tage kommen. Auf der anderen Seite waren es bei mir persönlich Christinas Klinikaufenthalte, die mich bisweilen dazu gezwungen haben das dünne Büchlein zur Seite zu legen und das Gelesene erst einmal sacken zu lassen. Hat man von Beginn an sofort den Eindruck, dass es sich bei Christinas Magersucht um eine stark ausgeprägte handelt, so wird man schnell eines Besseren belehrt, wenn man die anderen erkrankten Mädchen, denen Christina während ihrer Klinikaufenthalte begegnet, kennenlernt. Teils fassungslos, immer aber zutiefst emotional aufgewühlt habe ich vor dem Buch gesessen.

Fazit: ‘Mein Lollimädchen-Ich: Mein Leben mit der Magersucht’ ist schonungslos ehrlich und gerade deshalb für manche Leser eventuell nur schwer zu verdauen. Christina bietet mit ihrem Buch nicht nur einen detaillierten Einblick in das Krankheitsbild der Magersucht, sondern nimmt den Leser darüber hinaus auf eine sehr emotionale Reise mit. Die Geschichte von Christina klärt auf und regt zum Nachdenken an.
Profile Image for Dani.
37 reviews7 followers
December 25, 2014
It balances between a very light writing style, and the harsher aspects of Anorexia. It wasn't bad, was a fast read, but lacked a little bit of depth for my taste. I would give it 3.5 stars if I could.
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