Na, heute schon einen Bestseller gelesen? In Tante Theas Koffer findet ihr Erbe, der mittelmäßig erfolgreiche und chronisch klamme Schriftsteller Lukas Domcik, ein Konvolut mit Aufzeichnungen aus ihrer Jugend in den Dreißiger- und Vierzigerjahren. Zunächst kann er mit dem unsäglichen Backfischgeschreibsel nichts anfangen. Doch dann lernt er die schöne Rachel kennen. Um ihr ganz nahezukommen und um endlich auch mal das ganz große Geld zu machen, entwirft er einen genialen Mit leichter Hand und reichlich Chuzpe ließe sich aus dem deutschen Schicksal der Tante ein anrührender Weltbestseller verzapfen. Doch im Rausch seiner Amour fou verliert Domcik schon bald die Übersicht … Klaus Modick – der seit Monaten mit seinem jüngsten Roman »Konzert ohne Dichter« in den Bestsellerlisten zu finden ist – erzählt in seinem schrecklich bösen und rasend komischen Roman »Bestseller« »zugespitzt und auf leichte, unterhaltsame Weise, wie der Literaturbetrieb funktioniert.« NDR
Ein Autor mittleren Alters schreibt ein Buch über einen Autor mittleren Alters. Das Ergebnis hat mir leider weniger gut gefallen als die interessante Prämisse der Handlung.
Die Darstellung des Literaturbetriebs auf der Jagd nach dem nächsten Bestseller ist vermutlich eher für Insider beeindruckend. Die meisten der wenigen Charaktere sind für mich leider blass geblieben.
Immerhin war das Buch für mich spannend genug, dass ich wissen wollte, was als nächstes geschieht. Dass ich davon dann meist ein bisschen enttäuscht war, ist der Grund für meine Drei-Sterne-Bewertung: leider mittelmäßig.
Großartiges Buch. Nach dem ersten Kapitel hatte ich zwar so meine Zweifel, aber danach wurde es richtig gut. Seine Schreibweise ist gewöhnungsbedürftig, aber interessant. Ich mochte es teilweise nicht wieder aus der Hand legen. Ich werde von dem Autoren auf alle Fälle weitere Bücher lesen. Gefiel mir, da er nicht die typischen Themen behandelt. War mal etwas ganz anderes.