«Una pacifista convencida ataca al Ejército israelí... Batya Gur examina minuciosamente la sociedad de su país.»
Le Nouvel Observateur
Una madre hace saltar por los aires la tumba de su propio hijo. Éste murió durante el servicio militar, víctima de una macabra broma. En la tumba habían esculpido las usuales palabras anónimas que se emplean en estos casos: «Caído en acto de servicio». Pero la madre no lo acepta. En la tumba de su hijo tiene que ser grabada, bien visible para todos, la verdad: «Asesinado por sus superiores». Éste es el comienzo de una larga serie de desesperados intentos por parte de Rajel para que se haga justicia. Como en otras novelas de Batya Gur que no pertenecen a la serie policiaca de Michael Ohayon, por la que es conocida en España, se ponen al descubierto las contradicciones y el lado oscuro de la sociedad israelí.
Batya Gur (Hebrew: בתיה גור) was born in Tel Aviv in 1947 to parents who survived the Holocaust. She earned a master's degree in Hebrew literature from the Hebrew University of Jerusalem. Between 1971 and 1975 Batya lived in Greensboro, NC, where she taught Hebrew and Jewish studies to elementary students at the North Carolina Hebrew Academy at Greensboro (now called B'nai Shalom Day School). Before writing her first detective novel at the age of 39, she taught literature at the Hebrew University Secondary School. Gur was also a literary critic for Haaretz newspaper.
Estas escritoras israelíes tienen tanta fuerza para contar sus historias como las madres judías la tienen para defender a sus hijos. Y más a sus hijos caídos.
Una historia que critica la rigidez de una sociedad, lo absurdo de la humanidad y el desafío y dolor de una madre. Su fuerza. Su terquedad. Y su desazón.
Die israelische Autorin Batya Gur war mir bislang nur von ihren großartigen Kriminalromanen bekannt. Dieses Buch aber, obwohl es auch einen Todesfall zum Ausgang hat, gehört nicht in dieses Genre. Ofer Avni ist während seines Grundwehrdienstes bei einer militärisch gänzlich unsinnigen Mutprobe verunglückt und gestorben. Seine Mutter Rahel kommt darüber hinweg und beginnt einen einsamen Feldzug gegen die Armee, die versucht die Fahrlässigkeit der Vorgesetzten zu vertuschen. Anfangs noch von ihrem Mann und ihren Kindern unterstützt nimmt ihr Kampf immer extremere Züge an, der sie gleich Michael Kohlhaas zu „einem der rechtschaffensten und zugleich entsetzlichsten Menschen ihrer Zeit“ macht. Mit der Zeit resigniert ihre Familie in der Einsicht, „dass es eine Gerechtigkeit, wie sie sie verlangte auf der Welt nicht gab.“ Trotzdem gelingt es Rahel Mitstreiter unter anderen Soldatenmüttern zu finden und den Fall vor das Militärgericht zu bringen. Hier beginnt der zweite Teil des Buches, in dessen Mittelpunkt der Richter Rafael Neuberg und sein Bemühen steht, zugleich dem Empfinden der Mutter wie auch der Systematik des Rechts gerecht zu werden. Er ist sich im Klaren, dass, wer vollkommen Gerechtigkeit sucht, diese vor Gericht am falschen Ort sucht. Aber auch er, wie sein Beisitzer Major Weizmann wollen ergründen, warum man bereit war so weit zu gehen, ja „was aus der israelischen Armee geworden ist“. Gerade dieser zweite Teil des Romans hat mich mit seinem Ringen um einen Ausgleich zwischen Rechtsordnung und Gerechtigkeit gefesselt. Eingebettet ist dieser Konflikt in lebensplastische Beschreibungen der handelnden Personen, so wie es Batya Gur in Meisterschaft beherrscht. Dies ist kein pazifistisches Buch, aber ein Buch, das für Menschlichkeit und Individualität plädiert, auch und gerade im militärischen Umfeld und zugleich ein realistisches Bild der israelischen Gesellschaft zeichnet.
Das Buch habe ich auf Deutsch gelesen. Sehr interessante Erzählung über einen Todesfall und wie jedes Familienmitglied den Tod jemanden geliebt erträgt.
Narra la historia de una mujer que lucha contra la burocracia israelí. Lucha porque se revele en la lápida de su hijo la verdadera razón sobre su muerte… misma que se dio durante el servicio militar.