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Liebesgeschichte

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»Während Catherine Valle-Didier als verheiratete Frau zur Verschwiegenheit neigte, führte ihre gute Freundin Marise Lejeand, die keinen Ehemann mehr hatte, ein recht offenes Leben. Zwischen beiden bestand nicht die geringste Ähnlichkeit, vielleicht waren sie sich gerade deswegen so nah. ... Jede staunte unablässig über die andere, während
sie sich zugleich als Komplizinnen fühlten, in welcher Angelegenheit blieb allerdings unklar.«

Als Catherine und Marise den anziehenden Peter von L. kennenlernen, werden unversehens aus Freundinnen Rivalinnen. Beide sind überzeugt, den unglücklich Liebenden über seinen Kummer hinwegtrösten zu können. Schließlich gilt Peters Treue einer Frau, die auf immer unerreichbar bleiben wird. Doch dann findet auch Catherines junge Tochter Gefallen an dem viel begehrten Mann.

128 pages, Hardcover

First published January 1, 1955

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About the author

Louise de Vilmorin

52 books7 followers
Louise de Vilmorin, de son nom complet Louise Levêque de Vilmorin, est une femme de lettres française, née le 4 avril 1902 à Verrières-le-Buisson (Essonne), où elle est morte le 26 décembre 1969. Elle était parfois surnommée « Madame de », en référence à son roman à succès porté au grand écran.

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Displaying 1 - 3 of 3 reviews
Profile Image for Mona.
50 reviews1 follower
February 9, 2025
Liebe macht blind - die Folge bekommen hier gleich drei Frauen, so unterschiedlich sie sonst auch sein mögen, schmerzlich zu spüren.
Profile Image for Erika.
67 reviews5 followers
December 9, 2013
Catherine und Marise sind gute Freundinnen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Die eine immer beherrscht und die andere voll Leidenschaft und flatterhaft. Gerade diese Unterschiedlichkeit scheint sie zu verbinden. Bis – ja bis Peter von L. in ihrem Leben erscheint und sie mit ihm gemeinsam den Sommer in dem Haus seiner Großmutter verbringen. Obwohl Catherine verheiratet ist, buhlt sie im stetigen Kampf mit Marise um die Gunst des aparten Junggesellen.

Peter von L. ist aber bereits unglücklich verliebt und keineswegs zugänglich für die Avancen der beiden Damen.

Mit „Liebesgeschichte“ erwartet die LeserInnen eine kurzweilige, unterhaltsame Geschichte rund um Liebe, Eifersucht und Betrug. Nur allzu schnell werfen die ProtagonistInnen gängige, anerkannte Vorstellungen von Moral über Bord um zu verwirklichen was ihnen gerade das Richtige scheint.

Dabei wird deutlich, dass Vilmorin den ProtagonistInnen, so unterschiedlich diese auch zu sein scheinen, die menschliche Schwäche der Subjektivität zuschreibt. Sie alle sehen was sie sehen möchten, hören was sie hören möchten und sind gänzlich unfähig ihre eigene Situation zu beleuchten oder von aussen zu betrachten.

Dabei werden wir unsanft an uns selbst erinnert, wenn wir lieben oder verliebt sind, denn uns allen liegt die verführerische Kraft, mal nicht so genau hinzusehen. Nur wahrzunehmen, was wir gerade möchten und uns noch möglichst lange in dem schwebenden Zustand des Verliebt-Seins hält.

Ein Buch zum abtauchen, das uns aber auch anregen sollte, die eigene Bequemlichkeit ab und an zu hinterfragen.
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